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Der Deutsche Städtetag ruft für Montag, den 22. Juni, zum Aktionstag unter dem Motto „Kommunen am Limit“ auf, um einmal mehr auf die finanzielle Notlage aufmerksam zu machen, in welcher sich die Kommunen in Deutschland befinden. Auch die Stadt Leipzig beteiligt sich an dem Aktionstag. Franziska Riekewald, Beate Ehms und Sören Pellmann,… Weiterlesen

Verhandlungsmandat für die Stadt und Einsatz für Naturschutz im Stadionumfeld

Franziska Riekewald und Susanne Scheidereiter

In der vergangenen Woche gab die Stadtspitze bekannt, eine „Lösung für den Erhalt der Kleinmesse am traditionellen Standort, der sowohl die Interessen der Schausteller als auch von RB Leipzig und des Umwelt- und Naturschutzes berücksichtigt“ gefunden zu haben. Die Verwaltung sieht vor, dem Verein die Fläche westlich des bestehenden Festplatzes… Weiterlesen

Am 11. Juni veröffentliche die Leipziger Volkszeitung einen umfangreichen Beitrag über lange Wartezeiten bei der Zulassung von Kraftfahrzeugen (Kfz), Personalausfälle im zuständigen städtischen Amt und die belastenden Konsequenzen für Einwohner*innen. Beispielsweise berichteten Autohändler*innen über Einbußen im Geschäft aufgrund langer Wartezeiten… Weiterlesen

Wir feiern mit der E97!

Dr. Elisa Gerbsch & Juliane Nagel

Organisierte Hausgemeinschaften können der Vereinzelung und Ohnmacht etwas entgegensetzen Weiterlesen

Jugendwohnungslosigkeit beenden!

Juliane Nagel

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Am 1. Juni ist der Internationale Kindertag. Leider muss dieser Tag immer wieder zum Anlass genommen werden, um auf die desaströsen Umstände aufmerksam zu machen, unter welchen manche Kinder und Jugendliche aufwachsen müssen – auch in Deutschland.  Mehr als jedes fünfte Kind in der Bundesrepublik ist von Armut bedroht. In Leipzig leben fast 17.000… Weiterlesen

In der Ratsversammlung am 27. Mai wird der Leipziger Stadtrat über den Bebauungsplan für das Wohngebiet östlich der Karl-Mannsfeld-Straße in Lindenthal abstimmen. Die Fraktion Die Linke hat dazu einen Änderungsantrag (https://gleft.de/6BQ) eingereicht. Wir fordern, dass 50 Prozent der auf dem Gebiet entstehenden Bruttogeschossfläche als mietpreis-… Weiterlesen

Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*, Trans* und Asexuellenfeindlichkeit Weiterlesen

Zum Internationaler Tag der Pflege am 12. Mai erklärt Dr. Volker Külow, Sprecher für Soziales, Gesundheit und Senior*innen der Fraktion Die Linke im Stadtrat zu Leipzig: „Pflege ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft. Sie findet im Krankenhaus, im Pflegeheim, in der ambulanten Versorgung und jeden Tag auch in den Familien statt. Pflegekräfte… Weiterlesen

Leipzig kann digitale Jugendhilfe gut gebrauchen

Finanzierung der App "Between The Lines" auch durch Einsatz der Fraktion DIE LINKE gesichert

Dr. Volker Külow

Der vorliegende Antrag des Jugendparlaments/Jugendbeirates ist sehr wichtig und höchst zeitgemäß, wie ich als Mitglied des Beirates für Psychiatrie und psychosoziale Versorgung einschätzen kann. Bekanntlich hatte Ende Februar die sächsische Staatsregierung eine bemerkenswerte Studie zur psychischen Gesundheit von Schülerinnen und Schülern im Freistaat im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie der Öffentlichkeit vorgestellt. Zu den wesentlichen Ergebnissen der 82 Seiten umfassenden Studie gehörte, dass die Zahl der seelischen Erkrankungen von jungen Menschen während der Corona-Pandemie insbesondere durch die unnötig langen Schulschließungen zum Teil deutlich zugenommen hat. Besonders betroffen sind junge Mädchen, die verstärkt unter Depressionen, Angststörungen und Essstörungen leiden. Insgesamt stellte die Studie fest, dass die Neuanfragen für entsprechende Behandlungen während der Pandemie stark gestiegen sind, obwohl die Beratungs- und Therapieplätze schon vor Corona ausgelastet gewesen seien.

Deshalb werden die Wartelisten immer länger und daher müssen die Angebote deutlich ausgebaut werden. Auf dieses Ziel waren auch im März die Nachfragen der Linksfraktion im Stadtrat zur aktuellen Situation in Leipzig ausgerichtet. Diese ergaben, dass auch an der Pleiße der Versorgungsdruck in der Kinder- und Jugendpsychiatrie zugenommen hat, auch wenn noch keine konkreten Daten vorliegen. Jeder niedergelassene Kinderarzt bzw. jede Kinderärztin kann über die prekäre Lage täglich ein trauriges Lied singen. In den Praxen stieg die Zahl der betroffenen Schülerinnen und Schüler in der Vergangenheit signifikant an. Da in diesem Versorgungsbereich aber nicht genügend Therapien angeboten werden können, hat das auch Auswirkungen auf Beratungsangebote und andere Jugendhilfeeinrichtungen der Stadt, die Kinder und Jugendliche mit psychosozialen Problemen betreuen.

Angesichts dieser angespannten Situation müssen dringend neue Angebote geschaffen werden. Manches kann dabei verhältnismäßig zügig und ohne übermäßige Kosten geschehen – die möglichst schnelle Einführung der App „Between The Lines“ ist eines dieser Angebote. Mit diesem digitalen Plattformmodell können die vorhandenen Hilfsangebote der Stadt Leipzig zusammengetragen und so präsentiert werden, dass sich Kinder und Jugendliche zum Umgang mit verschiedenen belastenden Situationen und psychischen Krankheiten einen besseren und schnelleren Zugang zur Unterstützung organisieren können. Leipzig kann diese digitale Jugendhilfe wirklich gut gebrauchen - und besser schon im II. als im IV. Quartal!

Und weil das so ist, habe ich nach der Veröffentlichung des Verwaltungsstandpunktes sofort mit dem Hersteller der App Kontakt aufgenommen und mir die Wirkungsweise von „Between The Lines“ genauer erklären lassen. Zu über 35 Themen finden Jugendliche in der App fachlich korrekte und gut verständliche Inhalte. Die Themen reichen von alltäglichen Problemen wie „Liebeskummer“ und „Schlafproblemen“, über belastende Ereignisse wie „Probleme in der Schule“ und „Mobbing“ bis hin zu psychischen Erkrankungen wie „Depressionen“ und „Panikattacken“. Die Informationen werden von einem Expert:innen-Team zusammengestellt und mit Jugendlichen gemeinsam aufbereitet. Der wichtigste Teil der App ist jedoch eine umfassende, niedrigschwellige Übersicht über alle lokalen Hilfsangebote in Leipzig.

Zugleich war bzw. ist natürlich die Frage der Finanzierung der App zu klären. Als Verbandsrat der Achten Verbandsversammlung des KSV bat ich daher vor einigen Wochen die Verbandsdirektorin Christin Wölk um entsprechende Mitwirkung. Wie ich gestern auf offizielle Nachfrage bei der Stadtverwaltung erfuhr, ist die Finanzierung der App inzwischen über einen städtischen Förderantrag, der vom KSV positiv votiert wurde, gesichert. Für dieses schnelle Agieren möchte ich allen Mitwirkenden - insbesondere dem amtierenden Amtsleiter im Jugendamt Silko Kamphausen, der Leiterin des Gesundheitsamtes Frau Constanze Anders und natürlich Frau Christin Wölk vom KSV an dieser Stelle namentlich herzlich danken. Das ist verantwortungsvolles gemeinsames Handeln im Interesse der betroffenen Kinder und Jugendlichen, denen nunmehr schneller und besser geholfen werden kann. Nachdem das Angebot in Leipzig hoffentlich bald etabliert ist, muss es natürlich dann in Schulen, Begegnungsorten von Kindern und Jugendlichen sowie unter dem pädagogischem Fachpersonal beworben und immer wieder ins Bewusstsein gehoben werden.

 

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