Konsequent gegen Mobbing und Gewalt an Schulen!

Cornelia Falken

Mit einem Offenen Brief wandte sich eine Gruppe Eltern von Schüler*innen einer zehnten Klasse an der Apollonia-von-Wiedebach-Oberschule an die Fraktionen im Stadtrat. Sie berichten von erheblichen Problemen mit wenigen gewalttätigen Schülern und regelmäßigen Polizeieinsätzen. Am 24. Oktober war ein Schüler so schwer verletzt worden, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Laut den Eltern ging dem Vorfall monatelanges Mobbing voraus – ohne Konsequenzen für die entsprechenden Schüler.

Die Linksfaktion hat eine Dringliche Anfrage (https://gleft.de/6qg) für die Ratsversammlung am 26. November eingereicht, um möglichst schnell Auskunft zu erhalten über die Geschehnisse und das weitere Vorgehen.

Dazu erklärt Cornelia Falken, Sprecherin für Bildungspolitik der Fraktion die Linke im Stadtrat zu Leipzig: „Die persönliche Sicherheit und Garantie der körperlichen Unversehrtheit sind Voraussetzungen für ein gutes Lernklima an Schulen. Wenn Schüler*innen ausgegrenzt, bedroht und sogar körperlich angegriffen werden, müssen Behörden konsequent eingreifen – allen voran die Schulleitung. Es kann nicht sein, dass Vorfälle von Gewalt vertuscht werden und Täter*innen ungestraft handeln können, um nach außen ein gutes Bild abzugeben. Es ist wohl davon auszugehen, dass die Apollonia-von-Wiedebach-Schule nicht die einzige Einrichtung ist, an welcher es zu Gewalttaten unter Schüler*innen kam.

Es wird außerdem deutlich, dass die Reduzierung der Sozialarbeiter*innen-Stellen an Schulen ein Schritt in die gänzlich falsche Richtung ist. Junge Menschen brauchen Personen, denen sie sich anvertrauen können. Präventions- und Aufklärungsarbeit ist ein zentraler Baustein. Nicht umsonst hat sich unsere Fraktion in den Haushaltsverhandlungen 2025/2026 stark gemacht gegen die Kürzungen der Mittel bei der Schulsozialarbeit.“

Autofreier Sonntag in jedem Jahr!

Der Verkehrssektor ist für ca. 20 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Um unser Ziel von sauberer Luft und leiseren Straßen zu erreichen, setzen wir als Linke auf die Stärkung des Umweltverbundes auf öffentlichem Personennahverkehr, Rad- und Fußverkehr. Das bedeutet den stetigen Kampf um eine auskömmliche Finanzierung des ÖPNV, um den Ausbau von Fahrradwegen und endlich eine Verbesserung der Fußwege.

Es braucht eine echte soziale Verkehrswende – nicht nur, um die Klimaziele zu erreichen, sondern auch, um den öffentlichen Raum wieder an die Menschen geben!