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Dr. Olga Naumov

Beisitzerin

Sprecherin für Wissenschaft und Digitales

Ausschüsse:

  • Finanzen
  • Wirtschaft, Arbeit und Digitales
  • Rechnungsprüfung
  • Betriebsausschuss Stadtreinigung

Aufsichtsräte u. a. Gremien:

AR Stadtwerke Leipzig GmbH (SWL)

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Kontakt:

olga.naumov@linksfraktion-leipzig.de


geb.: 21.11.1989

 

Physikerin, spezialisiert auf Brennstoffzellen- und Batterieforschung

 

Welchen politischen Schwerpunkten wirst Du Dich in den kommenden fünf Jahren vor allem widmen?  

Als Sprecherin für Wissenschaft und Digitales liegt mir in Leipzig besonders die wirtschaftliche Entwicklung am Herzen. Leipzig als Universitätsstadt mit zahlreichen großen Forschungseinrichtungen, wie z.B. das Helmholtz Zentrum oder die Biocity, birgt ein enormes Innovationspotential. Es ist die Basis für ansässige Unternehmen, die Arbeitsplätze schaffen und langfristig Fachkräfte binden. Hier müssen Investitionen in die Forschungsinfrastruktur, Technologietransfer, Gründungsinitiativen und insbesondere Bildung klug und langfristig getätigt werden. Die Ansiedlung der neu gegründeten Agentur zur Förderung von Sprunginnovationen ist hierbei ein besonderer Standortvorteil für die Wirtschaftsförderung von High-Tech Unternehmen in Leipzig.  

Ziel ist, dass Leipzig eine wachsende und wirtschaftlich florierende Stadt wird, der Niedriglohnsektor schrumpft – die Stadt noch attraktiver und lebenswerter wird.  

Was hat Dich bewogen, politisch aktiv zu werden? 

Die prekären Arbeitsverhältnisse in der Wissenschaft bewogen mich aktiv gegen die Auswirkungen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes von 2007 zu kämpfen: Zusammen mit Kollegen gründete ich das Doktorandennetzwerk "N² - Network of Doctoral Researcher Networks", das mit über 15.000 Mitgliedern die größte politische Stimme der Doktoranden der außeruniversitären Forschungsverbünde, der Max-Planck-Gesellschaft, Leibniz-Gemeinschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft, ist. Das Netzwerk ist etablierter Ansprechpartner für u.a. die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und betreibt erfolgreich Öffentlichkeitsarbeit in den Bereichen Wissenschaftskommunikation, Arbeitsbedingungen und Machtmissbrauch. Auf dieses Projekt bin ich sehr stolz und möchte nun in meiner Heimatstadt aktiv etwas bewegen.