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III/A 126 Nachnutzung des Handelshofes für museale Zwecke und für Ausstellungen

Fraktion der PDS

Antragsteller:

Fraktion der PDS

Beschlussvorschlag:

Der Stadtrat prüft die Nachnutzung des Handelshofes für museale Zwecke und für Ausstellungen nach Auszug des Bildermuseums.In die Prüfung sollte auch eine Übernahme des Gebäudes durch die Stadt Leipzig mittels Erbpacht bzw. Gebäudetausch mit dem Freistaat Sachsen erfolgen.

Begründung:

Angesichts der Tatsache, dass die Gesellschafter, darunter die Stadt Leipzig, beträchtliche Summen zur Unterstützung der Messe beitragen, müsste es möglich sein, die Immobilie Handelshof zu akzeptablen Bedingungen zu erwerben.
Die Debatte um den Erhalt des Naturkundemuseums und Debatten darüber, dass bedeutsame städtische Sammlungen nicht effektiv präsentiert werden können, fordern das Nachdenken über Alternativen geradezu heraus. Das mit viel Aufwand an Sicherheits- und Brandschutztechnik hergerichtete Provisorium für das Bildermuseum entspricht nur ungenügend den Ansprüchen einer Bildergalerie. Es kann aber sehr wohl zur Präsentation und Lagerung von Sammlungen des Naturkunde -, Kunstgewerblichen-, Völkerkundlichen- oder Stadtgeschichtlichen Museums dienen.
Außerdem könnte ein weiteres zukünftig vom Leerstand bedrohtes Messehaus einer wichtigen innerstädtischen Nutzung zugeführt werden. Bereits getätigte Investitionen im Handelshof würden dadurch nicht nur kurzzeitg genutzt werden. Der angedachte Aus- und Wiedereinbau von Brandschutz- und Sicherheitstechnik ist uneffektiv, da diese Art von Gebäudetechnik immer auf das konkrete Objekt zugeschnitten, projektiert und installiert wird.
In diesem Zusammenhang sollte auch geprüft werden, ob für eine ständige Ausstellung zur Geschichte der Messen, vor allem der Mustermesse, die ja in Leipzig erstmalig organisiert wurde, Interesse besteht.

Aktueller Stand:

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