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VIII-F-00622 Verkehrskonzept für Schüler*innenverkehr Giesserstraße/Jahrtausendfeld

SR Dr. Volker Külow

Mit dem geplanten Bau und der Inbetriebnahme der „International School“ auf dem Jahrtausendfeld ist ein immenser Anstieg des Verkehrs zu befürchten. Zusammen genommen mit der bestehenden Grundschule Giesserstraße wird ein tägliches Schüler*innenaufkommen von über 2.000 Personen zu erwarten sein. Dafür fordert u. a. die AG Schulwegsicherheit der GS Giesserstraße ein tragfähiges Verkehrskonzept, das vor allem auf die Förderung des Fuß- und Radverkehrs sowie den ÖPNV abstellt.

Fragen an die Verwaltung:

  1. Welche Verkehrslösungen für den Schüler*innenverkehr plant die Stadtverwaltung im Hinblick auf das Areal Giesserstraße/Jahrtausendfeld
  2. Inwiefern kann ein Verkehrskonzept Teil des B-Planverfahrens für das Jahrtausendfelds werden?
  3. Mit welchen (Planungs-)Instrumenten kann die Reduktion des Autoverkehrs an beiden Schulen gelingen?
  4. Wie wird der Elternrat der GS Giesserstraße in diese Planungen einbezogen?

Antwort

1. Welche Verkehrslösungen für den Schüler*innenverkehr plant die Stadtverwaltung im Hinblick auf das Areal Gießerstraße/Jahrtausendfeld?

Die Grundlage einer abschließenden Verkehrslösung bildet ein Verkehrs- und Mobilitätskonzept, das zunächst durch einen Fachplaner zu erarbeiten ist. Die Aufgabenstellung und notwendige Beauftragung wird zwischen Stadtverwaltung und Projektentwickler vorbereitet und abgestimmt.

2. Inwiefern kann ein Verkehrskonzept Teil des B-Plan-Verfahrens für das Jahrtausendfeld werden?

Die Vorlage eines Verkehrs- und Mobilitätskonzeptes ist eine wesentliche Voraussetzung für die weiteren Planungsschritte zum Vorhaben. In Abhängigkeit der Ergebnisse kann dies auch Bestandteil des Bauleitplanverfahrens bzw. eines in dem Zusammenhang abzuschließenden städtebaulichen Vertrags sein.

3. Mit welchen (Planungs-)Instrumenten kann die Reduktion des Autoverkehrs an beiden Schulen gelingen?

Der Einzugsbereich der Leipzig International School wird wesentlich größer sein als der der Grundschule in der Gießerstraße. Insofern muss sich das Konzept unter anderem damit auseinandersetzen, dass ein Teil der Schülerinnen und Schüler mit dem Auto gebracht und geholt wird und insgesamt verträgliche Lösungsansätze prüfen. Neben verkehrsplanerischen und verkehrsorganisatorischen Lösungen bedarf es jedoch auch der aktiven Mitwirkung beider Schulleitungen und insbesondere der Eltern.

4. Wie wird der Elternrat der Grundschule Gießerstraße in diese Planungen einbezogen?

Im durchgeführten Dialogverfahren wurde festgehalten, dass ein Verkehrs- und Mobilitätskonzept unter Berücksichtigung einerseits der Ergebnisse des Dialogverfahrens und weiterhin unter Einbeziehung der Öffentlichkeit zu erarbeiten ist. Entsprechend werden sowohl die Schulleitungen als auch der Elternrat der Grundschule während der Erarbeitung des Konzeptes einbezogen.

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