VIII-F-03108 Nicht kommerzielle Open Air Veranstaltungen in Leipzig
Im Jahr 2021 hat die Stadt infolge langer Vorarbeit von Veranstaltungskollektiven ein Freiflächenkataster und ein vereinfachtes Antragsverfahren für nicht kommerzielle Open-Air-Veranstaltungen auf den Weg gebracht. Während viele Akteure froh waren, dass dies in der Stadt endlich ermöglicht wurde, bleibt die Kritik an bestimmten Regularien des Verfahrens (Zeitabläufe, Dauer von Veranstaltungen, Intransparenz des gesamten Verfahrens etc).
Fragen an die Stadtverwaltung:
1) Wie viele Veranstaltungen gab es in den Jahren 2024 und 2025 im Rahmen des speziellen Anmeldeverfahrens für nicht-kommerzielle Open-Air-Veranstaltungen? (bitte auch Häufigkeit der Nutzung der 10 frei gegebenen Flächen angeben)
2) Welche Verfahrensschritte erfolgen innerhalb der Verwaltung bei Anmeldung eines Open Airs?
3) Warum hält die Stadtverwaltung an einer Anmeldefrist von 15 Tagen fest, während das gängige Verfahren in der Nachbarstadt Halle seit jeher 72 Stunden vorsieht? Was steht einer Verkürzung der Frist entgegen?
4) Was steht der Verlängerung der Endzeit von 22:00 auf ausgewählten Flächen für limitierte Tage entgegen? Mit welchem Ergebnis wurden weitere Flächen, auf denen eine Beschallung zur Nachtzeit möglich wäre, wurden mit welchem Ergebnis geprüft und welche weiteren befinden sich in der Prüfung?
5) Welche Probleme sind aus Sicht der Verwaltung bei Veranstaltungen aufgetreten und wie wurden diese Probleme im Nachhinein ausgewertet?
6) Wurde das bisherige Verfahren mit Akteuren wie dem Nachtrat evaluiert und auf Verfahrensvereinfachungen geprüft, von denen alle Seiten profitieren könnten? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, mit welchem Ergebnis?
