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VIII-F-03044 Kurzzeitvermietungen in Leipzig

Fraktion Die Linke

Der Deutsche Mieterbund (DMB hat diese Woche eine Kurzstudie veröffentlicht, die das Ausmaß der Mietbelastungen deutlich macht und unter Anderem aufdeckt, dass jeder dritte Miethaushalt (6,6 Mio Haushalte) mit den Wohnkosten überlastet ist. In Bezug auf die Studie beschreibt der mdr in einem Beitrag die Problemlagen in seinem Einzugsgebiet (mdr 04.06.2026). In der Berichterstattung wird unter anderem auf das Problem der Kurzzeitvermietungen hingewiesen, das auch in Leipzig aufgrund des häufigen Neubaus von Mikroappartments immer wieder thematisiert wird (siehe dazu Anfrage VIII-F-02879 im Mai 2026).

Im mdr-Artikel kommt der SPD-Bundestagsabgeordnete Hakan Demir zu Wort. „Laut Demir wird in Leipzig, Berlin und Hamburg etwa ein Drittel der Wohnungen zur Kurzzeitvermietung genutzt.“ Diese enorm hohe Zahl wird jedoch nicht weiter erklärt.

Wir fragen deshalb:

  1. Hält die Stadtverwaltung diese Aussage für plausibel?
  2. Welche Zahlen liegen zu Kurzzeitvermietungen in Leipzig vor? Wie können diese erhoben werden?
  3. Können Aussagen darüber getroffen werden, ob Kurzzeitvermietungen eher im Bestand oder im Neubau (Mikroappartements) angeboten werden?
  4. Wie schätzt die Stadtverwaltung das Problem ein und welche Handhaben gibt es dagegen? Ist bereits bekannt, ob sich aus dem „Mietenpaket 2“ der Bundesregierung kommunale Handhabe ergeben wird?

zur Antwort der Stadtverwaltung

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