VII-F-09223 1928-2028: 100 Jahre Eitingon-Krankenhaus
Im Jahr 1928 wurde das Eitingon-Krankenhaus von der Familie Eitingon als Israelitisches Krankenhaus gestiftet. Es war das erste jüdische Krankenhaus Sachsens und für alle damaligen Kassen offen. Im Dezember 1939 musste das Krankenhaus innerhalb von vier Stunden von jüdischen Patientinnen und Patienten geräumt werden.
Von 1951 bis 1991 arbeitete das Eitingon-Krankenhaus als Städtische Frauenklinik. Ab 1. Januar 1992 gehört es zum Klinikum St. Georg gGmbH und beherbergt nach einem Umbau seit 2006 die Sozialtherapeutische Wohnstätte Eitingon-Haus, die jedoch zum Städtischen Eigenbetrieb Klinikum „St. Georg“ Leipzig gehört. Im Haus befindet sich auch der Verbund Gemeindenahe Psychiatrie (Tageskliniken, SpDi, Institutsambulanz), der wiederum zum Klinikum St. Georg gGmbH gehört.
Im Gebäude existiert auch ein kleines Museum, das an die bewegte Geschichte der Einrichtung erinnert.
Fragen an den Oberbürgermeister:
- Gibt es bereits Überlegungen, wie der 100. Jahrestag der Einweihung des Eitingon-Krankenhauses im Jahr 2028 angemessen begangen werden soll?
- Wie schätzt die Stadt den derzeitigen baulichen Zustand des Hauses und Gartens ein?
- Gibt es im Falle von Sanierungsbedarf mit Blick auf den 100. Jahrestag der Stiftung des Krankenhauses im Jahr 2028 bereits konkrete Überlegungen bzw. Finanzplanungen für deren Realisierung?
