VII-F-07629 Wie viel traditionellen Antijudaismus verträgt Leipzig?
Im „Gutachten zur historischen Einordnung der Person Ernst Moritz Arndt im Kontext der Straßenbenennung“ der „Wissenschaftlichen Beratungskommission zur Straßenbenennung“ (Informationsvorlage - VII-Ifo-07109) heißt es aufSeite 3 „Arndt bleibt dabei im Rahmen des traditionellen Antijudaismus…“. Daraus ergeben sich folgende Fragen:
- Wird seitens der Stadt Leipzig traditioneller Antijudaismus als gut oder als schlecht beurteilt?
- Wenn traditioneller Antijudaismus als gut bewertet wird: Was unternimmt die Stadt Leipzig, um ihn aufzuwerten?
- Wenn traditioneller Antijudaismus als schlecht bewertet wird: Was unternimmt die Stadt Leipzig, um ihm entgegenzuwirken?
- Gibt es Formate seitens der Stadt Leipzig, die über Chancen (bei guter Bewertung) bzw. Gefahren (bei schlechter Bewertung) aufklären? Wenn ja: Welche Formate sind das? Wenn nein: Warum geschieht das nicht?
- Wer sind bedeutende Vertreter:innen eines traditionellen Antijudaismus?
- Sollte traditioneller Antijudaismus als positiv gewertet werden: Wird das Wirken der entsprechenden Vertreter:innen diesbezüglich gebührend gewürdigt?
- Sollte traditioneller Antijudaismus als negativ gewertet werden: Wird das Wirken der entsprechenden Vertreter:innen diesbezüglich kritisch hinterfragt oder eher ignoriert?
- Sollte das entsprechende Wirken der Protagonist:innen des traditionellen Antijudaismus kritisch hinterfragt werden: Wie und in welchen Formaten geschieht dies?
- Sollte das entsprechende Wirken ignoriert werden: Warum unternimmt die Stadt Leipzig nichts? Sieht sie traditionellen Antijudaismus als harmlos oder zu vernachlässigend an?
