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VII-F-07629 Wie viel traditionellen Antijudaismus verträgt Leipzig?

Stadtrat Thomas Kumbernuß

Im „Gutachten zur historischen Einordnung der Person Ernst Moritz Arndt im Kontext der Straßenbenennung“ der „Wissenschaftlichen Beratungskommission zur Straßenbenennung“ (Informationsvorlage - VII-Ifo-07109) heißt es aufSeite 3 „Arndt bleibt dabei im Rahmen des traditionellen Antijudaismus…“. Daraus ergeben sich folgende Fragen:

  1. Wird seitens der Stadt Leipzig traditioneller Antijudaismus als gut oder als schlecht beurteilt?
  2. Wenn traditioneller Antijudaismus als gut bewertet wird: Was unternimmt die Stadt Leipzig, um ihn aufzuwerten?
  3. Wenn traditioneller Antijudaismus als schlecht bewertet wird: Was unternimmt die Stadt Leipzig, um ihm entgegenzuwirken?
  4. Gibt es Formate seitens der Stadt Leipzig, die über Chancen (bei guter Bewertung) bzw. Gefahren (bei schlechter Bewertung) aufklären? Wenn ja: Welche Formate sind das? Wenn nein: Warum geschieht das nicht?
  5. Wer sind bedeutende Vertreter:innen eines traditionellen Antijudaismus?
  6. Sollte traditioneller Antijudaismus als positiv gewertet werden: Wird das Wirken der entsprechenden Vertreter:innen diesbezüglich gebührend gewürdigt?
  7. Sollte traditioneller Antijudaismus als negativ gewertet werden: Wird das Wirken der entsprechenden Vertreter:innen diesbezüglich kritisch hinterfragt oder eher ignoriert?
  8. Sollte das entsprechende Wirken der Protagonist:innen des traditionellen Antijudaismus kritisch hinterfragt werden: Wie und in welchen Formaten geschieht dies?
  9. Sollte das entsprechende Wirken ignoriert werden: Warum unternimmt die Stadt Leipzig nichts? Sieht sie traditionellen Antijudaismus als harmlos oder zu vernachlässigend an?
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