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VII-F-07624 „Wir müssen uns auf die schlimmste Situation vorbereiten …“ – Wie wird Leipzig darauf vorbereitet sein?

Fraktion DIE LINKE

„EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat vor einer Zuspitzung der Energiekrise in der Europäischen Union im Zuge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine gewarnt. «Da Russland bereits zwölf Mitgliedsländern (der EU) die Gaslieferungen ganz oder teilweise abgedreht hat, müssen wir uns alle auf die schlimmste Situation vorbereiten», erklärte von der Leyen im Interview der spanischen Zeitung «El Mundo».“ (Quelle: https://www.zeit.de/news/2022-08/01/von-der-leyen-zu-energiekrise-aufs-schlimmste-vorbereiten?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F, letzter Aufruf 10. August 2022)

Wir fragen den Oberbürgermeister:

  1. Teilt der Oberbürgermeister diese Einschätzung der EU-Kommissionspräsidentin?
  2. Wie ist bzw. wird Leipzig auf die von EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen beschriebene schlimmste Situation vorbereitet und für welche Dauer könnten die Stadtwerke Leipzig auf eingespeicherte Erdgasvorräte zurückgreifen?
  3. Welche Auswirkungen hätte ein solcher Totalstopp der Lieferungen auf die Produktion und Versorgung mit Elektroenergie durch die Stadtwerke Leipzig?
  4. Wie viele Privathaushalte, Unternehmen, Behörden und öffentliche Einrichtungen (Schulen, Kitas, Sportstätten) wären von einem Totalstopp der Lieferungen russischen Erdgases mit welchen zeitlichen Versetzungen betroffen?
  5. Welche mittel- und langfristigen Szenarien werden durch die Stadtverwaltung für die weitere wirtschaftliche Betätigung sowie die Versorgung der Privathaushalte und Wirtschaftsunternehmen in Leipzig für den Fall eines Totalstopps der Lieferungen russischen Erdgases entwickelt?
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