VII-F-07126 Häufung von Diskriminierung und Straftaten gegen russischsprachige Bevölkerung
Drohungen, Sachbeschädigungen und Beschimpfungen: Laut Medienberichten müssen russischsprachige Bürgerinnen und Bürger seit Beginn des Krieges Russlands gegen die Ukraine „in Leipzig mit Anfeindungen rechnen.“ (Quelle: https://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Putin-Freund-Anfeindungen-von-Russen-in-Leipzig und https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/krieg-ukraine-russen-angst-leipzig-100.html, letzter Aufruf jeweils 19. April 2022)
Ich frage den Oberbürgermeister:
- Wie viele Straftaten und Ordnungswidrigkeiten mit welchen Straftatbeständen bzw. Ordnungswidrigkeitssachverhalten mit russischsprachigen Einwohnerinnen und Einwohnern als Betroffenen sind der Stadt Leipzig seit dem 24. Februar 2022 bekannt geworden?
- Sind Vorfälle bekannt, in denen Arztpraxen oder ähnliche, medizinische oder soziale Dienstleister die Behandlung bzw. Beratung/Betreuung russischer oder russischsprachiger Menschen abgelehnt haben? Wenn ja, um welche Vorfälle handelt es sich?
- Welcher Staatsangehörigkeit waren hinsichtlich der Sachverhalte gemäß Fragen 1 und 2 die Tatverdächtigen bzw. Dienstleister und wird gegen diese ermittelt?
- Was wird präventiv gegen die Diskriminierung russischsprachiger Einwohnerinnen und Einwohner getan?
