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VII-F-07043 Versorgung der mitgebrachten Tiere ukrainischer Geflüchteter

Fraktion DIE LINKE

Wiederholt wurde in den Medien berichtet, dass geflüchtete Menschen aus der Ukraine - soweit irgend möglich - ihre Tiere nicht zurücklassen, sondern unter äußerst schwierigen Bedingungen mitnehmen. Der Stress für Menschen, vor allem für Kinder, ist bereits kaum nachvollziehbar, für Tiere vermutlich noch größer. Nach tage- oder wochenlanger Flucht verlieren sie nicht nur ihr zu Hause, sondern nach der Ankunft in Deutschland auch noch ihre Menschen, da sie wegen fehlender Impfungen zunächst in Quarantäne müssen.

Aktuell kümmert sich allein der Tierschutzverein Leipzig um ca. 30 Hunde, 20 Katzen, einige Kleintiere, aber auch private Tierarztpraxen und Ehrenamtliche engagieren sich mit eigenen Mitteln.

Wir bitten dazu um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Gibt es eine Schätzung, wie viele Tiere mit Geflüchteten aus der Ukraine nach Leipzig gekommen sind?
  2. Wie ist der Verfahrensablauf bei Ankunft von Tieren?

Vermutlich sind das VLA und das Tierheim Leipzig erste Ansprechpartner und tragen die Hauptlast.

  1. Gibt es aktuell eine personelle Unterstützung des VLA?
  2. Wie hoch ist der zusätzliche finanzielle Aufwand für Unterbringung, Futter, veterinärmedizinische Versorgung im Tierheim Leipzig und wie werden diese Kosten aufgebracht? Welche Unterstützung kann die Stadt geben und inwieweit ist eine Beteiligung des Landes Sachsen zu erwarten?
  3. Für die Geflüchteten sind die Tiere manchmal noch der einzige Bezug zu ihrem früheren Leben. Inwieweit ist gewährleistet, dass die Tiere zu ihren Menschen zurückkommen? Wird bei der Unterbringung das Vorhandensein eines Tieres berücksichtigt?
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