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Umsetzung des Ratsbeschlusses „Qualitätssicherung in Kindertagesstätten“

Fraktion DIE LINKE

Im Beschluss RBIV-1669/09 „Qualitätssicherung in Kindertageseinrichtungen/Kindertagespflege - Maßnahmen zur Umsetzung des Ratsbeschlusses/Bestätigung überplanmäßiger Ausgaben“   vom 17.6.2009 wurde festgelegt: „Alle ErzieherInnen im Krippenbereich und alle ErzieherInnen im Kindergartenbereich, die derzeit per Gesetz kein zusätzliches Stundenkontingent zugewiesen bekommen haben, erhalten vom 01. August – 31. Dezember 2009 pro Woche 1 Stunde zusätzlich zu ihrer vertraglichen Arbeitszeit für Vor- und Nachbereitung, zur Durchführung von Dokumentationen, Elterngesprächen, Fallbesprechungen u. ä. Berechnungsgröße sind jeweils im Krippenbereich 6 Neunstundenverträge und im Kindergartenbereich 13 Neunstundenverträge.“

In diesem Zusammenhang bitten wir um Beantwortung folgender Fragen:

1. Wie erfolgte seitens der Verwaltung bzw. der Rechtsaufsicht über die Kindertagesstätten die Sicherstellung, dass der Ratsbeschluss wie oben genannt, in allen Kindertagesstätten, einschließlich jenen in freier Trägerschaft, umgesetzt wurde?


2. Wie wurde der Beschluss umgesetzt? Sind alle Erzieherinnen und Erzieher in den Kindertagesstätten in kommunaler und freier Trägerschaft in der Zeit vom 1. August bis 31. Dezember 2009 in den Genuss dieser zusätzlichen Wochenstunde gekommen?


3. Wie konnte die zusätzliche Stunde in die Wochenarbeitszeit integriert werden? Kann sichergestellt werden, dass diese Maßnahme keinen Einfluss auf den Betreuungsschlüssel entsprechend SächsKitaG hatte?


4. Welche Reaktionen sieht die Verwaltung bzw. die Rechtsaufsicht für den Fall vor, dass o. g. Ratsbeschluss nicht vollumfänglich für alle betreffenden Erzieher und Erzieherinnen umgesetzt wurde?

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