Leipziger Reize werden ins rechte Licht gerückt
Am 19./20. Juli 20003 titelte die „Leipziger Volkszeitung“ ihre Schlagzeile auf Seite 13„Leipziger Reize werden ins rechte Licht gerückt“. Beim Lesen dieses Artikels konnte ich mir anhand der vorhandenen Vorbilder (z. B. neue Brücke Torgauer Str.) vorstellen, wie Leipzig seine Reize auch in der Dunkelheit erstrahlen lässt. Über den jeweiligen Geschmack des Betrachters lässt sich bekanntlich streiten.
Sehr geehrter Herr Tiefensee,
am 19./20. Juli 20003 titelte die „Leipziger Volkszeitung“ ihre Schlagzeile auf Seite 13„Leipziger Reize werden ins rechte Licht gerückt“. Beim Lesen dieses Artikels konnte ich mir anhand der vorhandenen Vorbilder (z. B. neue Brücke Torgauer Str.) vorstellen, wie Leipzig seine Reize auch in der Dunkelheit erstrahlen lässt. Über den jeweiligen Geschmack des Betrachters lässt sich bekanntlich streiten.
Jedoch beschloss die Ratsversammlung der Stadt Leipzig erst vor kurzem einen Nachtragshaushalt, weil es mit der finanziellen Situation der Stadt eben nicht so rosig aussieht.
In diesem Zusammenhang bitte ich Sie um die Beantwortung folgender Fragen:
1. Werden das städtische „Beleuchtungskonzept“ oder die einzelnen Maßnahmen dem Stadtrat und der Öffentlichkeit zur Beratung und Entscheidung vorgelegt?
2. Welche Auswirkung hat das Beleuchtungskonzept oder die einzelnen Maßnahmen auf den Verwaltungshaushalt (Energiekosten) der Stadt Leipzig?
3. Welche zusätzlichen finanziellen Kosten für die Installation dieser besonderen Beleuchtung kommen auf die Stadt im Vergleich zur Installation herkömmlicher Beleuchtungsan-lagen zu?
4. Gibt es eine Untersuchung über den derzeitigen Stand der Beleuchtung aller Straßen, Wege und Plätze der Stadt Leipzig inkl. der finanziellen Aufwendungen zur notwendigen Instandsetzung bzw. Installation?
5. Gibt es Straßen oder Plätze in der Stadt Leipzig, wo es derzeitig keine funktionierende Straßenbeleuchtung gibt?
6. Besitzt die Installation dieser besonderen Beleuchtungsanlagen zum Schaffen von mehr Flair in der Stadt bei der Verwaltung der Stadt eine höhere Priorität als zum Beispiel die Instandsetzung von Schulen, Schulwegen oder Straßen?
