F 997 Fortführung der Arbeit des präventiv aufsuchend arbeitenden Teams (PAAT) als Bestandteil des Handlungskonzeptes für aktiven Kinderschutz in Leipzig
Seit 2011 leistet das präventiv aufsuchend arbeitende Team (PAAT) eine erfolgreiche Arbeit. Ziel des Teams ist es, werdende Eltern bzw. Eltern mit Kindern im Alter bis zu 3 Jahren, welche zu Risikogruppen – z. B. Familien mit Gewalterfahrung, Suchtmittelgebrauch, psychische Erkrankungen, Arbeitslosigkeit und Mittellosigkeit – gehören, frühzeitig aufzusuchen und ihnen notwendige und geeignete Hilfen anzubieten. Die finanzielle Absicherung erfolgte bisher durch das Land Sachsen und die Stadt Leipzig mittels einer Kooperationsvereinbarung. Das Land hat angekündigt, das Projekt bis Ende 2015 zu 50 % weiter zu finanzieren.
In diesem Zusammenhang haben wir folgende Fragen:
- Wie ist das Projekt PAAT als Bestandteil des Handlungskonzeptes für aktiven Kinderschutz in Leipzig etabliert?
- Worin bestehen die wesentlichen Inhalte des präventiv aufsuchend arbeitenden Teams?
- Wie schätzen Sie die Arbeit des präventiv aufsuchend arbeitenden Teams ein? Wie erfolgreich arbeitet das Projekt? In wie weit trägt es zur Vermeidung von Kindeswohlgefährdungen bei?
- Kann man davon ausgehen, dass durch die intensive präventive Arbeit des PAAT Fälle von Hilfen zur Erziehung verhindert und damit wiederum kostenintensive Hilfen zur Erziehung vermieden werden?
- Kann die Arbeit des präventiv arbeitenden Teams zumindest in den nächsten zwei Jahren fortgesetzt werden? Wenn nein, warum nicht?
