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F 965 Inobhutnahmen von Kindern und Jugendlichen in Leipzig

Fraktion DIE LINKE

Die Zahl der Inobhutnahmen von Kindern und Jugendlichen ist im Jahr 2012 bundesweit um ca. 5 % angestiegen. In Leipzig gab es im Jahr 2011 mit insgesamt 700 Inobhutnahmen, 7,4 % mehr als im Vorjahr. Auch für das Jahr 2012 muss von einem sprunghaften Anstieg ausgegangen werden.

Wir fragen vor diesem Hintergrund:

  1. Wie viele Inhobhutnahmen von Kindern und Jugendlichen gab es im gesamten Jahr 2012?
  2. Welche Steigerung bedeutet dies im Vergleich zum Vorjahr (absolut und prozentual)?
  3. Wie viele SelbstmelderInnen und wie viele durch Dritte gemeldete waren unter den Betroffenen?
  4. Was waren die häufigsten Gründe für die Inobhutnahmen?
  5. Wie oft folgte eine dauerhafte Herausnahme aus der Familie?
  6. Worin sieht die Stadtverwaltung die Gründe für den Anstieg der Inobhutnahmen?
  7. Welche Maßnahmen ergreift die Stadtverwaltung
    a) um den gestiegenen Bedarf an Inobhutnahmen auffangen zu können (Einrichtungen und Personal) und
    b) um Inobhutnahmen im Vorhinein stärker zu begegnen (Prävention)?

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