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F 700 Landwirtschaft – Teil der regionalen Wirtschaft

Fraktion DIE LINKE

Die Fläche der Stadt Leipzig zeichnet sich nicht nur durch Wohn- und Gewerbebebauung aus. Ein beträchtlicher Anteil sind landwirtschaftliche Flächen. Im Zuge der weiteren Ansiedlung von Gewerbe und Industrie besteht die Gefahr, dass immer mehr Flächen für landwirtschaftliche Nutzung verloren gehen. So können weitere Flächen der Landwirtschaft durch Bebauung oder für die Bereitstellung von Ausgleichsmaßnahmen verloren gehen.

Aus unserer Sicht ist auch die Landwirtschaft unter dem Begriff Wirtschaft einzuordnen. Demzufolge hat die Landwirtschaft ebenfalls ein Recht auf wirtschaftliche Förderung, auch wenn sie kein eigenes Cluster darstellt.

Deshalb fragen wir Sie:

  1. Welchen Flächenverlust musste die regionale Landwirtschaft seit dem Jahr 2000 kompensieren, und wie wurde dieser Prozess durch die Stadt begleitet?
  2. Welche Betriebe waren entweder als Eigentümer der Flächen oder als deren Pächter besonders betroffen? Haben diese Betriebe betriebswirtschaftliche Einbuße erlitten und wie war in diesem Fall die Hilfe durch die Stadt gegeben?
  3. Welche Flächen der Stadt Leipzig wurden seit dem Jahr 2000 für gewerbliche oder industrielle Ansiedlungen verkauft, die vorher durch landwirtschaftliche Betriebe als Pächter bewirtschaftet wurden? Welche Vereinbarungen wurden zur Kompensation  betriebswirtschaftlicher Mindereinnahmen mit den gekündigten Pächtern getroffen (Antwort bitte in Listenform).
  4. Welche Flächen hat die Stadt Leipzig gekauft, die landwirtschaftlich genutzt werden? Für welchen Zweck sind diese Flächen vorgesehen?
    5. Welchen Stellenwert soll die Landwirtschaft im Zusammenhang mit der Wirtschaftsförderung durch die Stadt Leipzig in den nächsten Jahren strategisch einnehmen?

Wir bitten um schriftliche Beantwortung.

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