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F 1087 Neues Bandhaus in der Saarländer Straße 7

Fraktion DIE LINKE

Die Proberaumsituation für (Nachwuchs)Bands stellt sich in Leipzig seit langer Zeit dramatisch dar.  2012 lehnte der Stadtrat einen Antrag der Fraktion DIE LINKE ab, mit dem zusätzliche Kapazitäten, u. a. in städtischen Liegenschaften, erschlossen werden sollten.

Die Bandcommunity betreibt seit 2010 ein Bandhaus in der Saarländer Str. 17, in dem ca. 50 Bands Platz finden. Der Bedarf ist weitaus höher. Auf Initiative der Bandcommunity sollte nun ein zweites Bandhaus in der Saarländer Str. 7 eröffnet werden. Die Immobilie befindet sich im Eigentum der Stadt Leipzig. Im Jahr 2013 fanden Gespräche, eine Begehung sowie ein Strategietermin mit dem Kulturamt, dem Amt für Jugend, Familie und Bildung sowie dem Liegenschaftsamt statt. Die Nutzung der einen Hälfte der Immobilie durch die Bandcommunity schien besiegelt. Doch kürzlich erreichte den Verein die Information, dass das Haus verkauft werden soll.

Wir fragen vor diesem Hintergrund:

  1. Wird ein Verkauf der Immobilie Saaarländer Straße 7 vorbereitet? Wenn ja, aus welchen Gründen? Warum wurde die Bandcommunity nicht über die Verkaufsabsichten informiert?
  2. Inwieweit wurde der Kulturausschuss über das Vorhaben eines neuen Bandhauses   informiert, wie es im Verwaltungsstandpunkt zum Antrag der Fraktion DIE LINKE V/A 259 (Proberäume für Nachwuchsbands) zugesagt wurde?
  3. Welche Chancen bestehen, die Immobilie als Fachliegenschaft in das Kulturamt zu  übernehmen und einer Nutzung als Bandhaus zuzuführen?
  4. Welche Strategie verfolgt das Kulturamt, um Ansprüche und Bedarfe gegenüber der Stadt zum Erhalt bzw. zur Schaffung von dringend benötigten Bandproberäumen geltend zu machen?

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