Ehrung von Werner Seelenbinder
Auf Anregung des Olympia- und Sportphilatelistenclubs Berlin wurde in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters am 30. August 2004 die Ehrung des antifaschistischen Sportlers Werner Seelenbinder in Leipzig am 24. Oktober 2004 anlässlich seines 60. Todestages beschlossen. Das Gedenken an den von den Nazis ermordeten Ringer sollte in Form eines achtmaligen Glockenläutens vom Glockenturm des Zentralstadions erfolgen.
Auf Anregung des Olympia- und Sportphilatelistenclubs Berlin wurde in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters am 30. August 2004 die Ehrung des antifaschistischen Sportlers Werner Seelenbinder in Leipzig am 24. Oktober 2004 anlässlich seines 60. Todestages beschlossen (siehe DS-Nr. IV/169). Das Gedenken an den von den Nazis ermordeten Ringer sollte in Form eines achtmaligen Glockenläutens vom Glockenturm des Zentralstadions erfolgen.
In diesem Zusammenhang bitten wir um Beantwortung folgender Fragen:
1. Warum ist die beschlossene Ehrung trotz der o.g. Beschlussfassung nicht erfolgt?
2. Wer hat entschieden, diese Ehrung nicht durchzuführen?
