Dramatischer Rückgang der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Leipzig
Entgegen dem bundesweiten saisonalen Trend stieg die Arbeitslosigkeit in Leipzig im Frühjahr weiterhin an und erreichte weitere Rekorde. Obwohl nach den Worten der Bundesagentur für Arbeit ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, baute sie jedoch die aktive Arbeitsmarktpolitik im Vergleich zum Vorjahreszeitraum drastisch ab.
Entgegen dem bundesweiten saisonalen Trend stieg die Arbeitslosigkeit in Leipzig im Frühjahr weiterhin an und erreichte weitere Rekorde. Obwohl nach den Worten der Bundesagentur für Arbeit ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, baute sie jedoch die aktive Arbeitsmarktpolitik im Vergleich zum Vorjahreszeitraum drastisch ab. So wurden die berufliche Weiterbildung um ca. 45 Prozent, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen um ca. 35 Prozent und Strukturanpassungsmaßnahmen um 50 Prozent gekürzt. (Quelle: Agentur für Arbeit Leipzig, Arbeitsmarktreport März 2005)
Wir fragen deshalb:
1. Welche Ursachen sieht die Stadtverwaltung für diesen dramatischen Rückgang?
2. Wie hat die Stadtverwaltung auf eine positive Veränderung der Situation auf dem zweiten Arbeitsmarkt und der Weiterbildung hingewirkt bzw. will sie hinwirken? Gibt es Gespräche zwischen der Stadtverwaltung und der Bundesagentur zu diesem Sachverhalt?
