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Belastungen des Nordraumes der Stadt Leipzig durch Lärm

Die Linke.PDS Fraktion

Nach dem Ausbau des Flughafens Leipzig-Halle und der Ansiedlung von DHL ist eine zusätzliche Belastung des Nordraumes der Stadt Leipzig besonders durch nächtlichen Fluglärm und Feinstaub zu erwarten, ebenso eine Zunahme des Straßenverkehrs, vor allem auf der B 6 neu. Die Lärmbelastungen, welche durch den Güterzugverkehr auf der Strecke Leipzig-Halle in letzter Zeit gewachsen sind, werden weiter zunehmen. So besteht die Gefahr, dass die betroffenen Bürgerinnen und Bürger, welche den längeren Einwirkungen von Lärm und Feinstaub ausgesetzt sind, gesundheitliche Schäden erleiden und ihre Lebensqualität eingeschränkt wird. Daneben treten für sie Nachteile ein, indem der Wert von Immobilien abnimmt und die Stadtteile im Norden in ihrer Entwicklung gebremst werden.

Wir fragen deshalb an:

1. Was hat die Stadtverwaltung unternommen bzw. will sie unternehmen, um gemäß ihrer Verpflichtung zum Schutz der berechtigten Interessen der Bewohner der Stadt die oben dargestellten negativen Wirkungen zu mindern?

2. Beabsichtigt die Stadtverwaltung, durch das Messen der tatsächlich erreichten Lärmwerte eine Veränderung der Grenzen der jetzigen Lärmschutzzonen, welche überwiegend auf Berechnungen beruhen, zu bewirken?

3. Wann werden Lärmschutzkonzepte besonders für die Stadtteile im Norden aufgestellt, die alle Lärmquellen (an- und abfliegende, geparkte und rollende Flugzeuge, Straßen- und Schienenverkehr, Test- und Einfahrstrecke von Porsche, KLV-Terminal) berücksichtigen?

4. Wird sich die Stadtverwaltung dafür einsetzen, dass durch die Betreiber des Flughafens die finanziellen Nachteile (Betriebs- und Wartungskosten für Belüftungseinrichtungen der Schlafräume, Wertverlust von Immobilien) ausgeglichen werden?

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