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Verhaltener Optimismus nach der Versteigerung des „Capa-Hauses“

Siegfried Schlegel

Nach Notsicherung und Versteigerung wirbt die Linksfraktion für ein Zusammengehen von Stadt und Erwerber

 

Die Linksfraktion ist nach der erfolgreichen Versteigerung des „Capa-Hauses“ verhalten optimistisch, die Zukunft des Ensembles mit dem mehrgeschossigen Eckgebäude Capa-Haus betreffend. Neben der historischen Bedeutung ist es städtebaulich wichtig, da es von der Innenstadt aus den Eingang nach Lindenau und den ganzen Leipziger Westen markiert. Das Gebäudeensemble Jahnallee 61 und Luppenstraße 26/28 wurde nicht nur für einen symbolischen Preis, sondern für über einhunderttausend Euro zuzüglich aufgelaufener Kosten ersteigert. Das Gericht hat zudem in seiner Entscheidung auf eine Sanierung Bezug genommen. So kann man hoffen, dass es die  Erwerberin mit einer zeitnahen Investition ernst meint, da sie selbst kein Interesse am weiteren Gebäudeverfall haben dürfte. 
Durch die Notsicherungsmaßnahmen mit provisorischer Abdeckung des Dachstuhls gegen Regenwassereindrang hat auch die Stadt deutlich gemacht, dass ihr der Erhalt zumindest des Capa-Hauses sehr wichtig ist. Trotzdem sich der Eigentumsübergang mit Grundbucheintragung und Bürgschaftszahlung noch etwas hinziehen wird, sollte kurzfristig auch seitens der Stadt der Kontakt zur Erwerberin hergestellt werden.

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