Ungewisse Zukunft der Beschäftigten bei SCHLECKER – breite Unterstützung ist nötig!
Nach dem Insolvenzantrag vom 23. Januar ist etwas Zeit für die Beschäftigten des Drogeriediscounters gewonnen. Die Gehaltszahlungen sind bis Ende März durch die Bundesanstalt für Arbeit gesichert, auch mit Waren werden die Schlecker-Märkte wieder beliefert.
Insolvenzverwalter Arndt Gewitz muss die nächsten Wochen nutzen, um die Zukunft des Unternehmens auf sichere Füße zu stellen. Für die Beschäftigten des bundesweit größten Drogeriediscounters geht es um ihre berufliche Existenz.
In der Region Leipzig sind etwa 380 Beschäftigte in hundert Märkten betroffen.
In dieser schwierigen Situation erweist sich die Unterstützung der Gewerkschaft ver.di als unverzichtbar. Wir begrüßen die Anstrengungen zur Schaffung eines breiten gesellschaftlichen Bündnisses zur Rettung der SCHLECKER-Märkte. Dabei werden Kundinnen und Kunden sowie die Politik mit dem Ziel einbezogen, die Arbeitsplätze zu erhalten.
Oberbürgermeister Jung fordern wir auf, diese Aktivitäten zu unterstützen.
