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Schwimmen ist eine lebenswichtige Fähigkeit!

Cornelia Falken

Keine Kürzungen beim Schwimmunterricht an Leipzigs Schulen

Die LVZ berichtete am Dienstag über geplante Streichungen des Schwimmunterrichts ab der Klassenstufe 5 an 33 Schulen in Leipzig. Damit sollen notwendige Einsparungen im städtischen Haushalt gewährleistet werden.

„Das ist ein fatales Signal“, erklärt Cornelia Falken, Sprecherin für Bildungspolitik und Sport der Fraktion Die Linke im Stadtrat zu Leipzig. „Das Erlernen der Grundlagen des Schwimmens ist zum eine im wahrsten Sinne des Wortes lebenswichtige Fähigkeit für Heranwachsende. Wie dem Bericht zu entnehmen ist, gibt es in Leipzigs weiterführenden Schulen in fast jeder Klasse Kinder, die kaum bis gar nicht schwimmen können. 

Am Ende ist es eine soziale Frage: Manche Eltern können sich den Schwimmunterricht für ihre Kinder schlichtweg nicht leisten. Das darf nicht zur Folge haben, dass immer weniger Heranwachsende das Schwimmen erlernen und sich so in ernsthafte Gefahr begeben. Studien des Robert-Koch-Institutes (RKI) sagen aus: Knapp 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland können nicht schwimmen und je niedriger der Sozialstatus, desto größer die Schwimm-Unfähigkeit.“

Die Linksfraktion hat die Forderung an den Oberbürgermeister gestellt, zur der Thematik in der Ratsversammlung am 25. März Stellung zu nehmen. Unter anderem wollen wir wissen: Wann wurden die Schulen über die Ablehnung ihrer Anträge bzw. die Streichung des Schwimmunterrichts informiert? Wie viele Schulen und Klassen sind betroffen? Welche Folgen für die Entwicklung der Kinder, die nun keinen Schwimmunterricht haben werden, sind zu befürchten?

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