Nokia Siemens Network – profitable Unternehmen schließt man nicht!
Es erinnert an die Deindustrialisierung in den frühen 90er Jahren:
Westliche Investoren kaufen gut funktionierende Produktionsstätten, schließen sie ohne ersichtlichen betriebswirtschaftlichen Grund und setzen die Mitarbeiter auf die Straße.
Nun ist eine zukunftsträchtige Leipziger Niederlassung von Schließung bedroht. Und es geht nicht nur um eine verlängerte Werkbank, sondern um qualitativ hochwertige Software-Entwicklung.
Der Grund für diese Entscheidung bleibt wohl das Geheimnis der Münchner Geschäftsleitung.
Nur gut, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das im Jahr 2012 nicht mehr so einfach hinnehmen. Die Betriebsräte stellten ein Konzept zum Erhalt des Betriebes bereits Ende Januar der Öffentlichkeit und der Arbeitgeberseite vor.
Doch erfolgreicher Widerstand braucht Bündnispartner vor Ort – Gewerkschaften, Wirtschaft, Politik und Verwaltung.
Die Linksfraktion unterstützt die Initiative der Leipziger IG Metall für ein breites regionales Bündnis mit Rat und Tat und fordert auch die Rathausspitze auf, Mittel und Wege für den Erhalt des Unternehmens zu suchen.
