Ein Jahrtausendfeld für die Zukunft!
In einem LVZ-Artikel erklärte Stadtbau-AG-Chef Patrik Fahrenkamp in der vergangenen Woche, seine Pläne für die Leipzig International School (LIS) auf dem Jahrtausendfeld ad acta zu legen. Als Begründung gab er den von der Stadt geführten Planungsprozess für das Gelände an, welcher „keinen Sinn mehr“ ergebe (https://gleft.de/6lG).
Dazu erklärt Dr. Volker Külow, Stadtrat der Fraktion Die Linke im Stadtrat zu Leipzig in Alt-West: „Ehrlich gesagt sind wir ein wenig überrascht über die Reaktion von Herrn Fahrenkamp. Schließlich ist seit Jahren bekannt, dass ein Bebauungsplan die künftige Entwicklung des Jahrtausendfelds regeln soll. Der Beschluss dazu – genau wie zur Durchführung eines Dialogverfahrens – wurde auf Linke Initiative (https://gleft.de/6lS)bereits 2021 gefällt. 2024 wurde dieser Beschluss noch einmal bestärkt. Der B-Plan soll nun im beschleunigten Verfahren aufgestellt werden.
Dass der Bau der LIS nicht direkt starten kann, war und ist kein Geheimnis. Als Linke ist es uns ein unbedingtes Anliegen, das Areal – eine der nur noch wenigen großen Brachflächen in der Stadt – nachhaltig und im Einklang mit Anwohnenden des Viertels zu entwickeln. Es braucht ein echtes Beteiligungsverfahren und ein Konzept, das verschiedene Interessen vereint und das Viertel bereichert.“
