Club- und Nachtkultur tangiert gesellschaftliche, soziale und stadtentwicklungsbezogene Themen !
Am 27. September 2024 fand die obligatorische Clubtour des livekommbinates statt. Diese bot einen wunderbaren Einblick in verborgene und bekannte Clubs und Spielstätten, diesmal das Tanklager West, das Elipamanoke und das Bandhaus. Die Tour war aber auch der Ort an dem die Unsicherheit der Fortführung der Koordinierungsstelle Nachtleben kommuniziert wurde, das Ziel dieses seit September 2023 städtisch finanzierte Stelle nun aus eigenen Kräften zu refinanzieren ist gescheitert. Die Koordinierungsstelle ist der in der Szene verwurzelte Teil der "Botschaft der Nacht" mit dem Nachtrat und ist das Pendant zum Fachbeauftragten für Nachtkultur im Kulturamt. Wir reden hier über ein bundesweit einmaliges, von unten gewachsenes Modell.
Ein paar Wochen nach der Tour erreichte uns dann diese Vorlage, die die Fortführung der Stelle aus kommunalen Mitteln vorschlägt. Das freut uns, denn der Vorschlag ist auch ein Signal der Anerkennung. Und ein Signal dafür, dass Club- und Nachtkultur eben Kultur sind, die auch ökonomische Effekte hat (Stichwort Arbeitsplätze, Tourismus, Umsätze), vor allem aber wichtige gesellschaftliche, soziale, stadtentwicklungsbezogene Themen tangiert.
Kurzum: Wir freuen uns, dass das Modell nicht ins Wanken kommt und stimmen der Vorlage zu.

