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14. Schule

Reiner Engelmann

Betrachtet man die Vorlage der Verwaltung oberflächlich und die in der Ratsversammlung vom 22. Mai 2001 gemachten Aussagen, so kann man zur Auffassung kommen, dass alle Wünsche der PDS- Fraktion beachtet wurden.
Wir stellten damals dar:

die PDS- Fraktion will einen Schulstandort auch für ältere Schüler imOrtsteil Knauthain.

Betrachtet man die Vorlage der Verwaltung oberflächlich und die in der Ratsversammlung vom 22. Mai 2001 gemachten Aussagen, so kann man zur Auffassung kommen, dass alle Wünsche der PDS- Fraktion beachtet wurden.
Wir stellten damals dar:

die PDS- Fraktion will einen Schulstandort auch für ältere Schüler imOrtsteil Knauthain. Wir halten eine Kooperation mit der 56.Schule für machbar. Die 56.Schule ist wie die 14.Schule eine angenommene Schule. Wir wollen der Not gehorchend eine Gemeinschaft beider Schulen, die als eine Schule also 56. Schule, agieren können.
Der Vorteil liegt auf der Hand:

§ Zweizügigkeit der 56.Schule ist über lange Zeiträume gegeben

§ Verbesserung der Planung des abschlussbezogenen Unterrichts

§ Verbesserung der Profilgestaltung

§ Verbreiterung der außerunterrichtlichen Tätigkeit und weiter ortsnahe Schulclubangebote

§ Die Leitung der 14.Schule geht in die Leitung der 56.Schule ein

§ Bei wachsenden Schülerzahlen lässt sich der Standort Knauthain leicht wieder aktivieren

Außerdem ergeben sich für die Schüler geringere Belastungen, wohlgemerkt auch für die Stadt:

§ Nur wenige Fahrten der Schüler nach Großzschocher respektive Knauthain zwecks Profilunterricht und abschlussbezogenen Unterricht

§ Niedrige Klassen werden von dem Zusammenschluss kaum betroffen

§ Der Standort Knauthainer Schloss bewahrt sich eine gewisse Selbständigkeit und aufgebaute pädagogisch- didaktische Linien können fortgeführt werden.

Nur oberflächlich ist hier eine Gleichheit hergestellt. Denn es ist für den Schulstandort ein Tod auf Raten.
Das Ende der Weiternutzung des Schulgebäudes im Jahr 2003, wenn auch unter Stadtratsvorbehalt, konterkariert die Vorstellungen der dortigen Anwohner und der PDS- Fraktion, die diesen Schulstandort auf länger Sicht als ein Angebot der Ortsteile halten will, denn dieser Ortsteil ist der Stadtteilmit dem größten Entwicklungspotential.
Den Schülern, Eltern und Lehrern gilt der besondere Dank der PDS- Fraktion.Denn trotz erheblichen Bedenken haben diese gemeinsam auf Augenhöhe, 56.Schule und 14.Schule das neue Schuljahr, und nur dieses ist ein sicheres, für alle so vorbereitet, dass die Lernenden beim Lernen optimale Bedingungen vorfinden.
Das der Oberbürgermeister gleiches leider nicht tat ist bedauerlich, denn der Beschluss zum Radweg für alle Schüler und Anwohner, den Bündnis90/Grüne schon vor längerer Zeit im Stadtrat mit den Stimmen aller Fraktionen durchsetzte, wurde nicht erfüllt.

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