HP 046-11 Planungsmittel für den Neubau der Teslabrücke zur Sicherung der Zufahrt zu den LVB-Werkstätten Heiterblick
In eine einzurichtende Haushaltsstelle werden für die Vorbereitung des Ersatzneubaus der Teslabrücke im Zuge der gleichnamigen Straße Planungsmittel in Höhe von 200.000,- Euro eingestellt.
Begründung:
Seit Jahrzehnten werden in den Werkstätten Heiterblick Straßenbahnen nicht nur für die Leipziger Verkehrsbetriebe instandgesetzt und modernisiert. Somit konnte kostengünstig die normative Nutzungsdauer der Straßenbahnen, z. B. der Tatrabahnen, beträchtlich verlängert werden. Kontinuierlich wurde seit Beginn der 1990er Jahre der Straßenbahnwagenpark der LVB erneuert. Dieser ist aber nur dann uneingeschränkt nutzbar, wenn Wartung und Instandsetzung innerhalb der vorgesehenen Fristen erfolgen. Die Werkstätten sind bisher ab der Torgauer Straße mit Gleisanschluss über die Teslabrücke angebunden.
Die Teslastraße in westlicher Richtung besitzt nur den Ausbaugrad einer Anliegerstraße und ist nur für eine stark begrenzte Anzahl von Schwerlastfahrten ausgelegt. Da seitens der LVB die Erneuerung der Werkstätten beschlossen ist und durch den Freistaat auch die ersten 10 Mio. Euro freigegeben wurden, ist mittelfristig die Erneuerung der Teslabrücke unverzichtbar. Da die Brücke über Gleise der Deutschen Bahn führt, sind umfangreiche Planungs- und Prüfverfahren notwendig und müssen Zeitfenster für die Realisierung Jahre im Voraus geplant werden. Aus diesem Grund ist unverzüglich die Planung des Ersatzneubaus der Teslabrücke durchzuführen.
Mögliche Deckungsquelle:
s. Antrag der Fraktion DIE LINKE HP 053 „Einsparung der Mittel für Rückbau Industriebrache Kommandant-Prendel-Allee 63“ (200.000,- Euro)
