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HP 024-12 Einstellung von Planungsmitteln für die Sanierung der "Musikalischen Komödie"

Fraktion DIE LINKE

Für die Sanierung der „Musikalischen Komödie“ sind 100.000 Euro an Planungsmitteln einzustellen.

Begründung:

Anfang der 1990-er Jahre erfolgte eine umfangreiche Teilsanierung an der Gebäudehülle, am Saalparkett und teilweise im bühnentechnischen Bereich. Nicht fertiggestellt wurde der Rang und offen ist auch die Sanierung des Sozialbereiches, wo die Künstler und die anderen Mitarbeiter weiterhin unzumutbare Bedingungen vorfinden. Auf längere Sicht kann dies zur Gefährdung des Theaterstandortes „Musikalische Komödie“ in der Dreilindenstraße führen. Dem ist entgegen zu wirken. Aktuell heißt es auch in der Drucksache 1197 „Wahl des Intendanten der Oper Leipzig“: „Die Existenz der ‚Musikalischen Komödie’ ist zu sichern und die Bedingungen für qualitativ hochwertige zuschauerzugkräftige Produktionen zu verbessern.“ Bedarfsweise sind Sofortmaßnahmen zur Erhaltung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes durchzuführen, um den Spiel- und Probenbetrieb im Gebäude aufrecht zu erhalten. Als echtes Volkstheater im Gründergebiet Lindenau ist es zur kulturellen Bildung für die Leipziger Theaterlandschaft und wegen seiner Außenwirkung unverzichtbar. Zudem könnte nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen der Rang wieder genutzt werden, damit der Zuschauernachfrage auf noch höherem Niveau entsprochen und die Einnahmen erhöht werden können. Im Ergänzungsanbau sollten Lagermöglichkeiten für Kulissen geschaffen werden, die heute extern angemietet sind und ständige Transporte mit entsprechenden Kosten verursachen. Die „Musikalische Komödie“ gehört zum Sanierungsgebiet Lindenau, deshalb sollten Fördermittel eingeworben werden.

Mögliche Deckungsquelle:
Die im Haushaltsplanentwurf 2012 veranschlagten Mittel zur Tilgung von Krediten werden für diese nachhaltige Investition um 100.000,- Euro gekürzt. (vgl. Haushaltsplanentwurf Seite 7)

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Der Antrag wurde abgelehnt.

 

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