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HP 010-11 Einsparung von Investitionsmitteln durch Nachnutzung vorhandener Schulgebäude

Siegfried Schlegel
  1. Durch Nachnutzung der vorhandenen Schulgebäude der Erich-Kästner-Grundschule sowie der 3. Grundschule durch Modernisierung, Sanierung und Ergänzungsanbauten werden Kosten im 7-stelligen Eurobereich eingespart.
  2. Durch Nutzung von Wiederverwendungsprojekten vorhandener Typenschulgebäude der Erich-Kästner-Grundschule sowie der 3. Grundschule werden Planungsleistungen jeweils im 6-stelligen Bereich eingespart.
  3. Der Standort 3. Grundschule ist für die Sanierung des Schulgebäudes, die Nachnutzung des Sozialgebäudes und den Neubau der 3-Feld Schulsporthalle und der Ergänzungsbauten für 2012 vorzubereiten mit dem Ziel des Baubeginns für die Neubauten in 2012 und für die Gebäudesanierung in 2013. 
  4. Einsparungen werden unter anderem gezielt zur überfälligen Sanierung der 51. Mittelschule in Lößnig eingesetzt. 

Begründung:

Die Nichtgenehmigung von Neubauprojekten im Schulbereich für Leipzig ist deutlicher Beweis dafür, dass diese Vorhaben nicht nur die Finanzkraft der Stadt, sondern auch des Freistaates überfordern. Opfer dieser Planungspolitik ist die 3. Grundschule geworden, für die nicht einmal der dringend notwendige Neubau der 3-Feldsporthalle gesichert werden kann. Selbst wenn es gelingt, für die Folgejahre irgendwie eine Finanzierung hinzubekommen, wird diese zu Lasten der überfälligen Sanierung anderer Schulen gehen, und es baut sich ein weiterer Sanierungsstau auf. Deshalb ist die Suche nach Einsparpotenzialen dringend geboten und vernünftig. Ein Bauverzug kann durch die Nachnutzung vorhandener Planungen vermieden werden. Weiterhin ist bei Nutzung von bereits realisierten Planungen eine relativ hohe Kostensicherheit gegeben. Einschließlich der Nachnutzung von 3-Feldsporthallen ergibt sich beim Schulhausbau ein Einsparpotenzial von bis zu 10 Mio. Euro.

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