HP 005-11 Einsparung von Planungsmitteln durch Wiederverwendungsprojekte bei Schulgebäuden sowie Massivturnhallen
- Durch Nutzung von Wiederverwendungsprojekten bei unverzichtbarem Neubau von Schulgebäuden sowie Massivturnhallen werden Planungsleistungen jeweils im 6-stelligen Bereich eingespart.
- Bei der Erneuerung der vorhandenen 3-Feld-Sporthalle Typ Ruhland für den sprachorientierten Schulcampus der Pablo-Neruda-Schule im Dösner Weg wird auf ein Wiederverwendungsprojekt einer bereits kostengünstig sanierten und modernisierten Halle gleichen Typs zurück gegriffen.
- Für den unverzichtbaren Neubau der 3-Feld-Sporthalle für die Sportmittelschule auf dem Areal des ehemaligen Schwimmstadions sowie der 3-Feld-Sporthalle Ersatzneubau am Rabet wird auf den Wettbewerbsentwurf für den Sprachcampus am Dösner Weg bzw. auf Projekte bereits realisierter Sporthallen, wie der am Heisenberg-Gymnasium, zurück gegriffen.
Begründung:
Die Nichtgenehmigung von Neubauprojekten im Schulbereich für Leipzig ist deutlicher Beweis dafür, dass durch den Neubau wichtiger Schulbauprojekte nicht nur die Finanzkraft der Stadt, sondern auch des Freistaates überfordert wird. Deshalb ist es dringend geboten, nach Einsparpotenzialen zu suchen. Insbesondere durch Nachnutzung von Wiederverwendungsprojekten lassen sich Kosten im 5 – 6-stelligen Bereich einsparen. In den zurück liegenden Jahren wurden zahlreiche Projekte im Ergebnis von Wettbewerben in und außerhalb von Leipzig in anspruchsvoller Weise nicht nur geplant, sondern auch realisiert. Somit liegen für diese Planungen auch Erfahrungen die Kostensicherheit betreffend vor.
