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A 10355 25/26 Gesundheitsförderung und Prävention stärken: Poliklinik des Solidarischen Gesundheitszentrums e. V. weiter fördern

SR J. Nagel, SR E. Gerbsch, SR B. Ehms, SR Dr. V. Külow, SR C. Schneiss, SR K. Krefft, SR N. Schreyer, SR T. Peter, SR K. Subat

Beschlussvorschlag

Die Stadt fördert den weiteren Ausbau des interprofessionellen Stadtteilgesundheitszentrums in Trägerschaft des "Solidarischen Gesundheitszentrums Leipzig e. V." mit einer Fördersumme von zusätzlich je 80.000 EUR pro Haushaltsjahr 2025 und 2026.

Die Poliklinik Leipzig ist ein Projekt zur Gesundheitsförderung mit besonderem Fokus auf den Stadtteil Schönefeld. Inhalt der Arbeit sind interdisziplinäre Beratungsangebote in den Bereichen der körperlichen, geistigen und sozialen Gesundheit. Mit der Verbindung der verschiedenen Bereiche von Gesundheit unter einem Dach ist die Poliklinik Leipzig im Stadtgebiet einzigartig. Der gesundheitspolitische Ansatz der Poliklinik ist ganzheitlich und betrachtet auch die Lebenslagen und sozialen Probleme der Betroffenen.

Die Angebote der Poliklinik umfassen eine psychosoziale Beratung, Gesundheitsberatung, Sozialberatung, interdisziplinäre Beratung und die niedrigschwellige „Offene Tür“.
Die Beratungen sind kostenlos und barrierefrei zugänglich. Alle beratenden Personen unterliegen der Schweigepflicht, welche vertraglich geregelt ist. Die Beratungen werden von Fachkräften durchgeführt und geleitet. Nach Möglichkeit werden die Nutzer*innen im Sinne der Betroffenenberatung und Peer-to-Peer-Ansatz in die Beratungen eingebunden.

Der Aufwuchs der Förderung wird durch den Wegfall von Stiftungsförderung und durch den Ausbau der Angebote notwendig.

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