A 10348 25/26 Arbeit des gemeinwesenorientierten Stadtteilzentrum für Dölitz, Lößnig, Dösen und Marienbrunn absichern
Beschlussvorschlag
Um die Arbeit des gemeinwesenorientierten Stadtteilzentrums für Dölitz, Lößnig, Dösen und Marienbrunn abzusichern, werden im Jahr 2025 zusätzlich 16.722 Euro für Personalkosten sowie 1.999 Euro für allgemeine Betriebsausgaben eingestellt.
Für das Jahr 2026 wird eine Dynamisierung der Personalkosten um 2,5 % aufgeschlagen und somit zusätzlich 17.140 Euro Personalkosten und 1.999 Euro allgemeine Betriebsausgaben eingestellt.
Im Juni 2022 wurde das gemeinwesenorientierte Stadtteilzentrum Dölitz, Lößnig, Dösen und Marienbrunn in Trägerschaft des DRK Kreisverbandes Leipzig eröffnet. Es füllt eine akute Angebotslücke für Menschen verschiedenen Alters in den benannten Ortsteilen.
Die Finanzierung des Projektes ist im Jugendamt verortet und läuft außerhalb des Budgets der Jugendförderung. Somit entfallen notwendige Dynamisierungen.
Aufgrund gestiegener Mietkosten, hoher Betriebskosten und steigender Personalkosten durch Tarifanpassungen und hohe Anforderungen an das Personal ist eine Erhöhung der geplanten Fördersumme notwendig geworden.
Im Stadtteilzentrum gibt es sowohl Beratungsangebote – allgemeine Sozialberatung, Migrationsberatung, Angehörigenberatung von Alkoholgefährdeten – als auch Begegnungsangebote für verschiedene Generationen. Ebenso geht es in vielen Formaten um die aktive Mitgestaltung der Ortsteile.
Das Stadtteilzentrum ist eine große und wichtige Errungenschaft und sollte in seiner Form dringend gestärkt werden.
