A 0179/21/22 Reduzierung des Etats für Zinsaufwendungen
Der Etat für Zinsaufwendungen "für die laufenden Kredite und Neuaufnahmen" wird statt mit je 9,34 Mio EUR für 2021 mit 5,75 Mio. EUR und 2022 mit 5,25 Mio EUR geplant.
Begründung:
Die Zinsaufwendungen für das Jahr 2019 (vorl. RE) betrugen 6,789 Mio. EUR (siehe HHP Band 2, S. 1984 ). Dies entspricht zum Bestand an Krediten der Stadt Leipzig zum 31.12.2019 einem durchschnittlichen Zinssatz von ca. 1,42 % über das gesamte Jahr. Aktuell beträgt dieser Satz ca. 1,34 %. Nicht berücksichtigt wurde im Antrag die Negativverzinsung von zukünftig größeren Teilen des Kreditportfolios, welche zu zusätzlichen Einnahmen im Haushalt führt. Trotz der steigenden, geplanten Kreditaufnehmen bis auf 1.065,2 Mio. EUR zum 31.12.2022 (HHP 21/22 Band 1, S. 101) führen diese aus dem v. g. Grund nicht zu steigenden Zinsausgaben. Im Gegenteil: Durch Umschuldungen bestehender Darlehen sinken die Zinsausgaben. Wir gehen hierbei von Zinsaufwendungen in 2021 von 5,75 Mio. EUR sowie in 2022 von 5,25 Mio. EUR aus. Da die führenden Wirtschaftsinstitute in der Bundesrepublik zumindest für die Jahre 2021 und 2022 keine Änderungen zum historisch tiefen Zinsniveaus im kurz-, mittel- und langfristigen Bereich „sehen“, dürften die Ergebnisse sogar unter unserem Antrag liegen. Dies im Übrigen analog zu unseren HH-Änderungsanträgen für die HH Jahre 2011, 2012, 2014 sowie 2015/2016, 2017/2018 und 2019.
