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A 0173/21/22 Festsetzung Haushaltsansatz der Honorarkräfte der Volkshochschule

Fraktion DIE LINKE

Der Haushaltsansatz für die Honorarlehrkräfte an der Volkshochschule wird in 2021 auf 2 Mio. und im Jahr 2022 auf 2,37 Mio. € festgeschrieben.

Begründung:
Zur Verbesserung der Situation der Honorarlehrkräfte und zur Absicherung des Leistungsangebots der Volkshochschule Leipzig wurde der Haushaltsansatz für Honorare in 2019 um 0,6 Mio. € auf 2,37 Mio. € und in 2020 um 0,85 Mio. € auf 2,62 Mio. € gegenüber dem Ansatz von 2018 erhöht. Aufgrund von Schließzeiten und Neustrukturierung des Angebotes im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wurden die eingeplanten Mittel in 2020 nicht in voller Höhe benötigt. Sollte der Betrieb jedoch ab 2022 wieder wie geplant aufgenommen werden, würde ein Planansatz von 2,00 Mio. € für die Honorarlehrkräfte nicht ausreichen, um das Angebot voll umfänglich abzusichern. Deswegen sollte zumindest für das Jahr 2022 der Ansatz von 2019 von 2,37 Mio. € im Haushalt eingeplant werden. Würden die Honorarmittel den niedrigeren Ansatz von 2,00 Mio. € überschreiten, schlägt die Verwaltung eine Refinanzierung über Kursgebühren vor. Dies würde aber zusätzliche Hürden für die Teilnahme an Bildungsangeboten der VHS schaffen und so dem Ziel der Chancengerechtigkeit entgegenwirken. Im INSEK, Fachkonzept Kommunale Bildungslandschaft, auf Seite 176 steht, dass die VHS Leipzig ermöglicht „…altersoffene und zugleich altersdifferenzierte Bildungsangebote, welche die Partizipation an Gesellschaft, Kultur und Beschäftigung in allen Lebensphasen fördern.“ Das bedeutet: eine Bildungsteilhabe aller zu fördern und so das soziale Miteinander in unserer Gesellschaft zu stärken. An diesen Zielen soll unbedingt festgehalten werden.

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