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A 0169/21/22 Mittel für Schulsozialarbeit steigern

Fraktion DIE LINKE

Zur Ausstattung zweier weiterer Schulen mit Schulsozialarbeit nach der Prioritätenliste der Stadt Leipzig werden in den Doppelhaushalt 2021/22 Mittel in Höhe von jährlich 150.000 € eingestellt. Ziel ist die Verankerung von Schulsozialarbeit an mindestens zwei weiteren Schulen.

Begründung:
Der weitere Ausbau der Schulsozialarbeit ist angesichts der zunehmenden Herausforderungen hinsichtlich einer differenzierter werdenden Schüler*innenschaft, der Auswirkungen neuer Kommunikationsformen und Medien, Chancen, aber auch Gefahren gesellschaftlicher Probleme, einer wachsenden Stadt notwendig. Ihre generelle Geeignetheit als Unterstützungssystem für Schüler*innen bei sozialen Problemen während des Erwachsenwerdens, aber auch für die Schule insgesamt mit dem Ziel eines konflikt- und diskriminierungsfreien Zusammenlebens, der Schule als sozialem Raum zur Entfaltung aller Schüler*innen ist unbestreitbar. Dennoch besteht Schulsozialarbeit nicht flächendeckend und nicht an allen Schulformen Leipzigs gleichermaßen. Ihre Finanzierung durch das Land ist stark ausbaufähig, viel hat die Stadt hier bereits kompensiert. Die Stadt Leipzig muss jedoch im eigenen Interesse den Ausbau der Schulsozialarbeit vorantreiben, da sonst über Jahre all die Chancen vergeben werden, die Schulsozialarbeit bietet, um für Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen die Unterstützung zu bieten, die Unterricht eben nicht abdecken kann. Die Kosten für die 2 Stellen der Schulsozialarbeit können sich im Falle einer eventuellen Förderung von Stellen durch den Freistaat Sachsen verringern. Die Verwaltung sollte jedoch frei sein, die Mittel zur Steigerung der Präsenz von vollen oder Teilzeit-Stellen für Schulsozialarbeit nach eigener Prioritätenliste zu verwenden.

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