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            <title>DIE LINKE. Fraktion im Stadtrat zu Leipzig: RSS-Feed</title>
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            <copyright>DIE LINKE. Fraktion im Stadtrat zu Leipzig</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 16:26:28 +0200</pubDate>
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                <guid isPermaLink="false">news-449083</guid>
                <pubDate>Wed, 12 Aug 2026 08:20:00 +0200</pubDate>
                <title>Familien dürfen keine Ausfallbürgen für falsche Kita-Finanzierung sein </title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/presse/detail/news/familien-duerfen-keine-ausfallbuergen-fuer-falsche-kita-finanzierung-sein/</link>
                <author>Juliane Nagel</author>
                <description>Linksfraktion lehnt Erhöhung der Elternbeiträge für Kita und Hort weiter ab</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt Leipzig plant erneut, die Elternbeiträge für Krippe, Kindergarten und Hort zu erhöhen. Dadurch erhofft sich die Verwaltung Mehreinnahmen von etwa neun Millionen Euro in den kommenden Haushaltsjahren 2027/28.</p>
<p>Für die Krippe ist ein Sprung um 37,86 Euro vorgesehen, die Beiträge für den Kindergarten sollen um 25,88 Euro ansteigen, für den Hort um 9,85 Euro monatlich.&nbsp;</p>
<p><strong>Juliane Nagel</strong>, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Stadtrat zu Leipzig, erklärt: <strong>„Wir lehnen die Erhöhung der Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung auch dieses Mal ab. In Zeiten explodierender Kosten für Lebenshaltung, Wohnen und Mobilität ist es ein komplett falsches Zeichen, auch noch bei der Bildung draufzuschlagen. Familien dürfen keine Ausfallbürgen für eine falsche Kita-Finanzierung sein – fast 40 bzw. 25 Euro Zusatzbelastung pro Monat sind für Viele kein Pappenstiel. Damit würden Menschen belastet, welche sowieso schon an viel zu vielen Ecken sparen müssen, aber kein Recht auf Beitragsbefreiung oder Ermäßigung haben.</strong></p>
<p><strong>Natürlich sehen wir, dass der kommunale Anteil an der Kitafinanzierung über die Jahre immer weiter gewachsen ist – zuletzt auf fast 60 Prozent. Währenddessen bewegt sich der Landesanteil bei weniger als einem Drittel. Vielmehr sollte also das Land die Kommunen bei der Finanzierung der frühkindlichen Bildung entlasten.</strong></p>
<p><strong>Als Linke wollen wir kostenfreie Bildung für alle Kinder. Das ist vor allem essenziell im Bereich der frühkindlichen Bildung. Wir arbeiten auf das Ziel einer beitragsfreien Kindertagesbetreuung hin. Bundesländer wie Mecklenburg und Berlin zeigen, dass es geht. Auch andere Länder, wie das Saarland, sind auf dem Weg in die Beitragsfreiheit.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Unterm Strich können die geplanten Mehreinnahmen durch die Elternbeitragserhöhungen die Stadt nicht aus der Finanzierungskrise führen. Das Vorgehen der Verwaltung, diese bereits in den Haushalt einzuplanen und damit die Verantwortung für die Kompensation bei Ablehnung auf den Stadtrat zu übertragen, halten wir für mehr als gewagt. Seit der letzten Entscheidung im April 2025 hat sich die Zusammensetzung des Stadtrates nicht geändert. Die Position der Linken jedenfalls auch nicht.“&nbsp;</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-448870</guid>
                <pubDate>Tue, 28 Jul 2026 07:40:00 +0200</pubDate>
                <title>Öffentlicher Nahverkehr ist Daseinsfürsorge!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/presse/detail/news/oeffentlicher-nahverkehr-ist-daseinsfuersorge/</link>
                <author>Franziska Riekewald </author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><i>Zum 1. August erhöht der Mitteldeutsche Verkehrsverbund (MDV) wieder die Preise für Bus und Bahn.</i></p>
<p><strong>Dazu erklärt&nbsp;Franziska Riekewald,&nbsp;</strong>Vorsitzende der Fraktion im Stadtrat zu Leipzig und Sprecherin für Mobilität:<strong>&nbsp;„Die Leipzigerinnen und Leipziger kennen dieses Spiel inzwischen: In jedem Sommer erhöhen sich die Preise für Busse und Straßenbahnen. Durchschnittlich fünf Prozent mehr kosten die Tickets für den ÖPNV in Leipzig ab Anfang August. Wo Inflation und die Krisen der vergangenen Jahre viele Menschen ohnehin bereits an ihre finanzielle Belastungsgrenze gebracht haben, kommt nun die nächste Herausforderung.</strong></p>
<p><strong>Nachhaltiger und bezahlbarer ÖPNV ist Daseinsfürsorge. Wer sich das Ticket für Bus und Bahn nicht mehr leisten kann, verliert wichtige Teilhabemöglichkeiten und wird zunehmend aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Schlussendlich gefährdet eine solche Entwicklung auch unsere Demokratie. Das dürfen wir nicht hinnehmen!</strong></p>
<p><strong>Für uns als Linke ist ganz klar: Öffentlicher Nahverkehr braucht&nbsp;öffentliches Geld!&nbsp;Es kann nicht sein, dass die Fahrgäste allein den steigenden Finanzbedarf der Verkehrsbetriebe schultern. Dennoch sind die Einnahmen aus ihren Fahrpreiserhöhungen die einzigen, die in den letzten Jahren gestiegen sind, während die Zuschüsse von Bund, Land und Stadt bzw. Landkreis nicht im gleichen Maße angepasst werden.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Wir brauchen ein echtes Bekenntnis vom Bund zum ÖPNV und der Mobilitätswende – das bedeutet, dass der Bund die Regionalisierungsmittel erhöhen und der Freistaat diese Gelder in voller Höhe an die Verkehrsbetriebe weiterleiten sowie aus eigenen Mitteln aufstocken muss. Nur so kann die Mobilitätswende für alle gelingen.“</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-448758</guid>
                <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 08:14:29 +0200</pubDate>
                <title>Suchthilfe stärken, Drogenkonsumraum realisieren und  DrugChecking ermöglichen! </title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/presse/detail/news/suchthilfe-staerken-drogenkonsumraum-realisieren-und-drugchecking-ermoeglichen/</link>
                <author>Juliane Nagel</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2025 sind laut Statistik der Polizei in Sachsen 26 Tote durch den Konsum illegalisierter Drogen zu beklagen<i> (Landtagsdrucksache: </i><a href="https://gleft.de/6HT" target="_blank" rel="noreferrer"><i>https://gleft.de/6HT</i></a><i>).</i> Mit zehn Verstorbenen ist Leipzig der Schwerpunkt. Hauptursache ist der missbräuchliche Konsum von Crystal und Opioiden wie Fentanyl und Heroin. Große Probleme sind sowohl der Mischkonsum von Substanzen als auch Langzeitschäden.</p>
<p>Grund genug, am 21. Juli, dem Internationaler Gedenktag für verstorbene drogengebrauchende Menschen, auf die Situation der Betroffenen und auf notwendige Veränderungen der Drogen- und Suchthilfepolitik aufmerksam zu machen. Unter dem Motto „Verändern, um Leben zu retten“ findet auch in Leipzig wieder eine Aktion statt <i>(</i><a href="https://www.gedenktag21juli.de/stadt/" target="_blank" rel="noreferrer"><i>https://www.gedenktag21juli.de/stadt/</i></a><i>)</i>. Die Fraktion Die Linke im Stadtrat zu Leipzig teilt das Anliegen des Gedenktages und fordert die weitere Stärkung der Hilfelandschaft. Zudem drängen wir auf den Start des Drogenkonsumraums.&nbsp;</p>
<p>Stadträtin <strong>Juliane Nagel</strong> erklärt: <strong>„Jede Person, die den Folgen des Drogenkonsums erliegt, ist eine Person zu viel. Das Hauptproblem bleibt ganz klar Alkohol.&nbsp;Wir fordern starke Präventions- und Hilfsstrukturen, damit alle Betroffenen unterstützt, Todesfälle vermieden und Gesundheitsschäden verringert werden.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Die Suchtbehandlungs- und Beratungsstellen sind zentrale Schnittstellen und Anlaufpunkte für Betroffene. Doch sie können nur beraten und helfen, wenn sie gut ausgestattet sind. Im kommenden kommunalen Haushalt müssen laut Informationen der Träger in der Stadt 500.000 Euro für 2027 bzw. 710.000 Euro für 2028 zusätzlich kommen, sonst sind drastische Einschnitte bei der Versorgung zu erwarten. Die gestiegenen Kosten kommen vor allem durch Tariferhöhungen zustande. Die Tätigkeit der Fachkräfte in den Beratungsstellen, darunter auch die Jugenddrogenberatungsstelle K(l)lick, ist anspruchsvoll und herausfordernd. Ohne die Stabilisierung würden für Betroffene wichtige Anlaufstellen wegfallen. Das dürfen wir nicht zulassen.</strong></p>
<p><strong>Ergänzend dazu drängen wir darauf, dass der Drogenkonsumraum endlich an den Start geht. Seit 2025 gibt es das fertige Konzept und die entsprechende Ausstattung – Träger und Mitarbeitende sind bereit, es fehlte bisher am Geld. Dabei ist klar, dass Drogenkonsumräume Leben retten, Risiken minimieren und Wege in Hilfesysteme öffnen können.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Es braucht beide Ansätze: Beratung und Behandlung auf der einen Seite sowie Maßnahmen der Schadensminimierung – wie es der Drogenkonsumraum ist."&nbsp;&nbsp;</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-448769</guid>
                <pubDate>Sat, 04 Jul 2026 06:15:00 +0200</pubDate>
                <title>Franziska Riekewald zum Cottaweg: RB Leipzig muss ökologisch wertvoll kompensieren!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/presse/detail/news/franziska-riekewald-zum-cottaweg-rb-leipzig-muss-oekologisch-wertvoll-kompensieren/</link>
                <author>Franziska Riekewald</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.linksfraktion-leipzig.de/fileadmin/lcmslfleipzig/2/2026/13_FR_Cottaweg.jpg" class="link-download">zum Beitrag</a></p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-448496</guid>
                <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 07:30:56 +0200</pubDate>
                <title> Gewalt an Frauen sichtbar machen!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/presse/detail/news/gewalt-an-frauen-sichtbar-machen/</link>
                <author>Beate Ehms &amp; Mandy Gehrt</author>
                <description>Gedenkort für Opfer von Femiziden beschlossen</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Stadtrat hat entschieden: Leipzig bekommt einen Ort zum Gedenken der Opfer von Femiziden. Die Initiative dazu hat die Fraktion Die Linke im Stadtrat zu Leipzig bereits in 2022 gesetzt, nun wurde das über Jahre mit zivilgesellschaftlichen Initiativen und Vereinen erarbeitete Konzept beschlossen.&nbsp;</p>
<p>Dazu erklären<strong> Beate Ehms</strong>, Sprecherin für Gleichstellung der Fraktion, und <strong>Mandy Gehrt</strong>, kulturpolitische Sprecherin: <strong>„Das Thema Gewalt an Frauen bis hin zu ihrer Tötung muss sichtbar in der Öffentlichkeit sein. Viel zu oft werden Femizide medial abgetan als ‚Familientragödien‘ oder ‚Eifersuchtsdramen‘. Doch es muss klar und unanfechtbar sein:</strong> <strong>Es sind keine unglücklichen Einzelfälle, sondern die extreme Zuspitzung einer Reihe von Gewalttaten gegen Frauen, die von physischer und psychischer Herabwürdigung, häuslicher Gewalt und Einsperren über Stalking bis zu sexueller Belästigung und Vergewaltigung reicht.&nbsp;Allein in 2024 sind laut Bundeskriminalamt 132 Frauen in Deutschland durch ihren (Ex-)Partner getötet worden.&nbsp;Die Anzahl frauenfeindlicher Straftaten steigt jährlich.</strong></p>
<p><strong>Am Dorotheenplatz im Leipziger Kolonnadenviertel wird in Zukunft ein Gedenkort Erinnerung und Aufklärung miteinander verbinden. Gleichzeitig soll er Raum für Veranstaltungen und Dialog bieten sowie Impulse für politische Veränderungen setzen. Er soll dazu aufrufen, bei Gewalt gegen Frauen, Kinder und LGBTI nicht wegzusehen, sondern sich couragiert für ein geschlechtergerechtes, friedliches Zusammenleben in Leipzig einzusetzen.</strong></p>
<p><strong>Unser besonderer Dank gilt der Initiative #Keinemehr und den Frauen des Phia e.V. für die engagierte Arbeit an diesem Gedenkort.“</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 18:30:00 +0200</pubDate>
                <title>Überhöhte Mieten endlich schnell und konsequent ahnden!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/presse/detail/news/ueberhoehte-mieten-endlich-schnell-und-konsequent-ahnden/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit können Mieter*innen über die Mietwucher-App von der Partei Die Linke unkompliziert prüfen, ob ihre Miete überhöht ist. Wird die ortsübliche Vergleichsmiete um mehr als 20 Prozent überschritten, besteht der Verdacht auf eine unzulässige Mietpreisüberhöhung – eine Ordnungswidrigkeit, die mit Bußgeldern geahndet werden kann. Bei mehr als 50 Prozent liegt sogar ein möglicher Straftatbestand nach § 291 StGB vor.</p>
<p><strong>Seit Einrichtung einer zuständigen Stelle für Mietpreisüberhöhung und Mietwucher beim Sozialamt der Stadt Leipzig wurden dort insgesamt 541 Verdachtsfälle gemeldet</strong>. Allein im ersten Halbjahr 2026 haben sich 81 Haushalte an die zuständige Stelle im Sozialamt gewandt. Das geht aus der Antwort auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke im Stadtrat zu Leipzig hervor <i>(</i><a href="https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig_public/VO020?VOLFDNR=2030871" target="_blank" rel="noreferrer"><i>VIII-F-03134-AW-01</i></a><i>)</i>. Bislang wurden jedoch nur elf Fälle abschließend geprüft und an die Bußgeldbehörde übergeben. In vier der Fälle besteht ein Straftatverdacht, sie wurden deswegen an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.</p>
<p>„<strong>Mietwucher ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Problem – auch in unserer Stadt“</strong>, erklären<strong> Dr. Elisa Gerbsch</strong>, Sprecherin für Wohnen der Fraktion sowie <strong>Juliane Nagel</strong>, Stadträtin und wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag. „Mieterinnen und Mieter geraten so zusätzlich unter Druck. Betroffen sind alle, denn Mietwucher ist ein zusätzlicher Treiber für das gesamtstädtische Mietniveau. Darum muss dem Problem schnell und effektiv Abhilfe geschaffen werden.“</p>
<p>Zugleich würdigen die beiden Politikerinnen, dass mit der Einrichtung eines städtischen Verfahrens zur Verfolgung von Mietpreisüberhöhung und Mietwucher ein wichtiger Schritt gegangen wurde:<strong> „Umso dringlicher ist es jetzt, die Umsetzung zu stärken. Bisher wurden nur elf von 541 gemeldeten Fällen bearbeitet – das entspricht gerade einmal rund zwei Prozent aller Meldungen. Aktuell steht dafür lediglich eine Stelle zur Verfügung. Es braucht deutlich mehr Personal im Sozialamt, damit Mietwucher rechtswirksam verfolgt werden kann. Es bedarf zudem eines deutlich vereinfachten Verfahrens, damit betroffene Mieter*innen schneller entschädigt werden und sich zu viel gezahlte Mieten unbürokratisch auszahlen lassen können.“</strong></p>
<p><strong>Steigende Mieten betreffen längst nicht mehr nur Haushalte mit geringem Einkommen, sondern reichen bis in die Mitte der Gesellschaft. Wir müssen bei der Ahndung von überhöhten Mieten deutlich schneller und wirksamer werden!“</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-448474</guid>
                <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 18:30:00 +0200</pubDate>
                <title>Absage an die Entsiegelung ist lebensbedrohlich!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/presse/detail/news/absage-an-die-entsiegelung-ist-lebensbedrohlich/</link>
                <author>Susanne Scheidereiter</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In der Ratsversammlung am 1. Juli hat der Leipziger Stadtrat den Antrag der Fraktion Die Linke, „Durch Umweltschutz Kosten sparen – auf dem Weg zur Schwammstadt“ <i>(https://gleft.de/6F5)</i>, in der Form des Verwaltungsstandpunktes abstimmen lassen und der Initiative damit im Prinzip eine Absage erteilt.</p>
<p>Dazu erklärt&nbsp;<strong>Susanne Scheidereiter</strong>, Sprecherin für Umwelt der Fraktion Die Linke im Stadtrat zu Leipzig: <strong>„Wer nach einer Hitzewelle, wie wir sie in unserer Stadt in den letzten Tagen erlebten, noch immer die Augen verschließt vor den Gefahren des Klimawandels, dem ist wohl kaum noch zu helfen. Dass eine Mehrheit des Rates unseren Antrag abwiegelt mit der Begründung fehlender Finanzen und mangelnden Personals, ist kurzsichtig – vor allem vor dem Hintergrund, dass eine bis zu 90-prozentige Förderung über das KfW-Programm ‚Natürlicher Klimaschutz in Kommunen‘ möglich wäre.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Die Stadt Leipzig gibt für die Oberflächenwasserbeseitigung öffentlicher Straßen, Wege und Plätze jährlich ca. 24 Millionen Euro aus – eine Summe, die stetig wächst und kritisch hinterfragt werden muss! Die Kosten sollten durch die Entsiegelung von Verkehrsflächen signifikant gesenkt werden. Das nicht zwangsläufig durch zusätzliche neue Bauvorhaben erfolgen, sondern kann auch im Zuge bereits geplanter und ohnehin umzusetzender Komplexbaumaßnahmen realisiert werden.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Die Entsiegelung von Flächen und Versickerung von&nbsp;Regenwasser vor Ort&nbsp;bietet zahlreiche ökologische Vorteile: Sie sorgt für kühlere Städte, weniger Überschwemmungen, sauberere Luft, mehr Artenvielfalt, eine bessere Grundwasserbildung und erhöht insgesamt die Klimaanpassungsfähigkeit von Städten. Die Kanalisation wird entlastet, der Katastrophenschutz wird gestärkt.</strong></p>
<p><strong>Eine konsequente Entsiegelung asphaltierter oder betonierter Flächen hätte auch erhebliche positive Auswirkungen auf die städtischen Finanzen. In Anbetracht der angespannten Haushaltslage sollten keine Möglichkeiten ungenutzt bleiben, um die Ausgabenseite der Stadt Leipzig zu reduzieren – insbesondere dann, wenn sich hierdurch zugleich weitreichende ökologische Ziele sowie Aspekte des Katastrophenschutzes verwirklichen lassen.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Diese Chance nicht zu ergreifen, ist schlichtweg lebensbedrohlich.“</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-448272</guid>
                <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 11:20:00 +0200</pubDate>
                <title>Tradition erhalten und Naturschutz konsequent durchsetzen!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/presse/detail/news/tradition-erhalten-und-naturschutz-konsequent-durchsetzen/</link>
                <author>Franziska Riekewald</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die künftige Gestaltung des Geländes am Cottaweg wird in der Leipziger Stadtgesellschaft seit Wochen heiß diskutiert. Nachdem von verschiedenen Seiten Kritik an den von der Verwaltung vorgelegten Plänen laut wurde, gehen die Verhandlungen in eine neue Runde. Die entsprechende Vorlage wird dem Stadtrat erst im August zur Beschlussfassung vorgelegt werden.&nbsp;</p>
<p>Die Fraktion Die Linke im Stadtrat zu Leipzig hat nun einen Änderungsantrag zur Vorlage eingereicht <i>(https://gleft.de/6Ez)</i>.</p>
<p>Dazu erklärt <strong>Franziska Riekewald</strong>, Vorsitzende der Fraktion: <strong>„Wo so viele Akteure gleichzeitig agieren, sind Nutzungskonflikte vorprogrammiert - das war bereits klar, als vor Jahren der Entschluss für ein Stadion in der Innenstadt gefasst wurde.&nbsp;Die aktuelle Debatte um den Verkauf der Flächen an der Capastraße an RB Leipzig darf allerdings kein Freibrief für den Verein sein. Vielmehr sollten wir die aktuelle Situation als Hebel nutzen, um langfristige Ziele der Stadtentwicklung und des Naturschutzes konsequent durchzusetzen.</strong></p>
<p><strong>Für uns steht fest: Wenn das Waldstück – übrigens auch eine ehemalige Ausgleichsmaßnahme – gerodet wird, muss RB Leipzig in direkter Nähe kompensieren.&nbsp;Besonders die artenschutzrechtlich wertvolle terrestrische Verbindung zwischen dem nördlichen und südlichen Auwald – insbesondere im Bereich des Elsterbeckens und unter den Brücken – ist für uns Bedingung. Ein Ausbau des RB-Campus ist nur denkbar, wenn diese grünen Korridore dauerhaft gesichert und ökologisch aufgewertet werden.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Als Linke setzen wir uns außerdem seit jeher dafür ein, dass die Kleinmesse nach 90-jähriger Tradition auf dem Festplatz weiter bestehen kann.&nbsp;Für uns stand immer fest, dass die Flächen nur dann anders genutzt werden können, wenn ein Alternativstandort gefunden würde. Da die Suche nach der Prüfung von 27 Standorten aufgrund von Lärmschutz und fehlender Anbindung scheiterte, ist der Verbleib der Kleinmesse am Cottaweg die einzige Konsequenz.</strong></p>
<p><strong>Wir hoffen, dass der Oberbürgermeister die sitzungsfreie Zeit für weitere Verhandlungen nutzt.“</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-448220</guid>
                <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 10:38:12 +0200</pubDate>
                <title>Ohne unsere Unternehmen der Daseinsfürsorge geht nichts!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/presse/detail/news/ohne-unsere-unternehmen-der-daseinsfuersorge-geht-nichts/</link>
                <author>Franziska Riekewald und Enrico Stange</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 23. Juni wird in Deutschland zum zehnten Mal der Tag der Daseinsvorsorge begangen. Der Aktionstag schafft Aufmerksamkeit für die tägliche Arbeit der Mitarbeitenden in unseren kommunalen Unternehmen, die für die Grundversorgung der Bevölkerung verantwortlich sind. Das Motto in diesem Jahr lautet „Füreinander. Für dich. Für uns. Für alle“.&nbsp;</p>
<p><strong>„Als Linke stehen wir fest hinter unseren kommunalen Unternehmen und Eigenbetrieben. Für ihre tägliche Arbeit gilt den Mitarbeitenden als Zahnrädchen im großen Getriebe unsere größte Wertschätzung“</strong>, betont<strong> Franziska Riekewald</strong>, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Stadtrat zu Leipzig.&nbsp;<br><strong>„Für die Bewältigung der gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit, wie der Energie- und Wärmewende, Klimawandelanpassung, etc., sind unsere Eigenbetriebe essenzielle Bestandteile. Sie sichern unserer Stadt und ihren Bürger*innen eine gewisse Unabhängigkeit zu und sorgen dafür, dass Leipzig sauber, sicher und zukunftsfähig – kurz: lebenswert – bleibt.“&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Enrico Stange</strong>, Sprecher für Allgemeine Verwaltung und Beschäftigung, ergänzt:<strong> „Das beginnt bei der reibungslosen Versorgung mit Energie und Wasser, beinhaltet einen nachhaltigen und bezahlbaren öffentlichen Nahverkehr, eine funktionierende Abfallentsorgung und öffentliche Dienstleistungen und endet nicht zuletzt bei der täglichen Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Auch, dass wir mit dem Klinikum St. Georg einen städtischen Gesundheitsversorger haben, ist von unschätzbarem Wert für unsere Stadt und ihre Bewohner*innen.</strong></p>
<p><strong>Die kritische Haushaltslage stellt unsere kommunalen Unternehmen jedoch vor große Herausforderungen. Einsparungen beim Personal und Investitionsstau verlangsamen und erschweren die nachhaltige Entwicklung unserer Stadt. Das darf auf lange Sicht nicht zum Stillstand führen! Für Die Linke ist deshalb klar: Der Schutz und Erhalt der kommunalen Unternehmen der öffentlichen Daseinsfürsorge stehen an oberster Stelle – an jedem Tag im Jahr.“</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Sat, 20 Jun 2026 06:20:00 +0200</pubDate>
                <title>Keine mehr! Gedenkort für Opfer von Femiziden in Leipzig</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/presse/detail/news/keine-mehr-gedenkort-fuer-opfer-von-femiziden-in-leipzig/</link>
                <author>Beate Ehms</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.linksfraktion-leipzig.de/fileadmin/lcmslfleipzig/2/2026/12_BE_Femizide.jpg" class="link-download">zum Beitrag</a></p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-448202</guid>
                <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 11:05:30 +0200</pubDate>
                <title>Unsere Stadt ist am Limit!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/presse/detail/news/unsere-stadt-ist-am-limit/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche Städtetag ruft für Montag, den 22. Juni, zum Aktionstag unter dem Motto „Kommunen am Limit“ auf, um einmal mehr auf die finanzielle Notlage aufmerksam zu machen, in welcher sich die Kommunen in Deutschland befinden. Auch die Stadt Leipzig beteiligt sich an dem Aktionstag.</p>
<p><strong>Franziska Riekewald, Beate Ehms und Sören Pellmann</strong>, Vorstandsmitglieder der Fraktion Die Linke im Stadtrat zu Leipzig, erklären dazu: <strong>„Seit Jahren versuchen die Kommunen, sich Gehör zu verschaffen – ihre Rufe kommen bei der Bundesregierung leider kaum an. Auch unsere Stadt kann schon lange nicht mehr von finanziellen Polstern zehren. An allen Ecken und Enden muss gespart werden – mit dem Doppelhaushalt 2027/2028 sollen auf Leipzig massive Kürzungen zukommen. Bis 2027 müssen mindestens 100 Millionen Euro eingespart werden. Das bedeutet, dass geplante Projekte aufgeschoben oder ganz aufgegeben werden, Personalstellen gekürzt werden und bürger*innenahe Dienstleistungen wegfallen. Dass das Geld in der Stadtkasse knapp ist, merken die Bürger*innen unserer Stadt schon jetzt.</strong></p>
<p><strong>Während die Sozialkosten massiv steigen und Steuereinnahmen bewusst durch Entlastungen für die oberen Schichten gesenkt werden, verteilen die Bundesregierung und das Land munter immer mehr Last auf die kommunalen Schultern – ohne jedoch der verfassungsrechtlichen Verpflichtung zum finanziellen Ausgleich nachzukommen. Das Ergebnis: die Infrastruktur bröckelt, Projekte stehen vor dem Aus, Wohnungsnot und Armut verschärfen sich. Auch für eine bedarfsgerechte Bildung von Kindern und Jugendlichen ist schlichtweg nicht genug Geld da. Für diese zu kurzfristig gedachte Politik werden künftige Generationen jahrzehntelang draufzahlen. Stattdessen wäre ein Umdenken, hin zu einer Vermögenssteuer und einer gerechten Erbschaftssteuer, angebracht.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Diese Schieflagen ebnen den Weg für regressive Kräfte und Demokratiefeindlichkeit. In den Kommunen bekommen wir das hautnah zu spüren. Gerade in den krisenhaften Zeiten, in welchen wir leben, ist es jedoch essenziell, jahrelang aufgebaute Strukturen zu stärken und diejenigen, die Unterstützung bedürfen, nicht im Regen stehen zu lassen. Wenn Räume zum Austausch wegfallen, wenn Grundbedürfnisse unbezahlbar werden, wenn das Konto trotz Vollzeitarbeit am Ende des Monats leer ist, werden Stadtgesellschaften weiter auseinanderdriften.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Als Linke appellieren wir deshalb an Bund und Länder, ihrer Verantwortung endlich nachzukommen, Aufgaben nicht von oben nach unten ohne Finanzierung an die Kommunen durchzureichen und vor allem – diesen bundesweiten Hilferuf ernst zu nehmen!“</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-448138</guid>
                <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 13:14:42 +0200</pubDate>
                <title>Verhandlungsmandat für die Stadt und Einsatz für Naturschutz im Stadionumfeld</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/presse/detail/news/verhandlungsmandat-fuer-die-stadt-und-einsatz-fuer-naturschutz-im-stadionumfeld/</link>
                <author>Franziska Riekewald und Susanne Scheidereiter</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In der vergangenen Woche gab die Stadtspitze bekannt, eine „Lösung für den Erhalt der Kleinmesse am traditionellen Standort, der sowohl die Interessen der Schausteller als auch von RB Leipzig und des Umwelt- und Naturschutzes berücksichtigt“ gefunden zu haben. Die Verwaltung sieht vor, dem Verein die Fläche westlich des bestehenden Festplatzes anzubieten.&nbsp;</p>
<p>Der Streit um die Kleinmesse dauert nun schon etliche Jahre an. Es braucht endlich eine langfristige Lösung. Im letzten Jahr hat unsere Fraktion mit einem Änderungsantrag <i>(</i><a href="https://gleft.de/6d4" target="_blank" rel="noreferrer"><i>https://gleft.de/6d4</i></a><i>)</i> zum Erbbauvertrag erreicht, dass ein verbindlicher Standort für den Festplatz – gut angebunden, fertig erschlossen und barrierefrei – zur Bedingung wird. Die jetzt zu beschließende Vorlage ist das Resultat der Prüfung: Es wurde offenbar kein anderer Platz gefunden, der die Bedingungen erfüllt. Als Konsequenz muss neu geschaut werden, wie die Konflikte um die Flächen gelöst werden können.</p>
<p><strong>Franziska Riekewald</strong>, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Stadtrat zu Leipzig, erklärt dazu:<strong> „Mit dem nun vorgelegten Grundsatzbeschluss geht es darum, der Stadt das Verhandlungsmandat zu erteilen. Das tun wir einzig unter folgender Voraussetzung: Die Kleinmesse muss für mindestens 20 Jahre und vor allem durchgehend gesichert sein. Bisher steht in der Vorlage, dass die Kleinmesse stattfinden kann, wenn RB sein Parkhaus in Betrieb genommen hat. Das lässt noch viele Fragen offen.“</strong></p>
<p><strong>Susanne Scheidereiter</strong>, Sprecherin für Klima und Umwelt der Fraktion, ergänzt: <strong>„Essenziell ist auch die Frage, wie mit dem Wald umgegangen wird. Wenn dieser gerodet werden sollte, muss im Gegenzug etwas für die Natur getan werden: Am Elsterbecken sind beispielsweise schon lange Renaturierungsmaßnahmen im Gespräch. Wir erwarten von RB Leipzig einen Einsatz für den Naturschutz im Stadionumfeld. Ohne Investitionen, die den Leipzigerinnen und Leipzigern dienen, wird es nicht gehen.“&nbsp;</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-448079</guid>
                <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 15:19:38 +0200</pubDate>
                <title>Statt kopfloser Personalkürzung braucht es eine angemessene Personalbemessung in der Stadtverwaltung</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/presse/detail/news/statt-kopfloser-personalkuerzung-braucht-es-eine-angemessene-personalbemessung-in-der-stadtverwaltung/</link>
                <author>Enrico Stange</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. Juni veröffentliche die Leipziger Volkszeitung einen umfangreichen Beitrag über lange Wartezeiten bei der Zulassung von Kraftfahrzeugen (Kfz), Personalausfälle im zuständigen städtischen Amt und die belastenden Konsequenzen für Einwohner*innen. Beispielsweise berichteten Autohändler*innen über Einbußen im Geschäft aufgrund langer Wartezeiten bei der Zulassung.</p>
<p>Dazu erklärt <strong>Enrico Stange</strong>, Sprecher für Allgemeine Verwaltung und Beschäftigung der Fraktion Die Linke im Stadtrat zu Leipzig: <strong>„Die langen Wartezeiten in der Kfz-Zulassungsstelle sind leider nur eines von vielen Teilen im Mosaik des Personalnotstandes. An immer mehr Ecken und Enden bekommen wir die Auswirkungen der unzureichenden Personalbemessung sowie der beabsichtigten Einsparungen im Personalbereich zu spüren. Hinzu kommen hohe Krankenstände und die erfolgten Stellenumlenkungen in der Verwaltung. Es ist davon auszugehen, dass sich die Lage weiter verschärfen wird. Wenn freie Stellen nicht nachbesetzt werden, wird nicht nur immer mehr Arbeitslast auf weniger Schultern geladen. Dieses Vorgehen sorgt auch für eine enorme Verunsicherung unter den Beschäftigten und schwächt die Verwaltung, ohne tatsächliche, spürbare Besserung für die Einwohner*innen.</strong></p>
<p><strong>Uns ist klar, dass die aktuelle Haushaltslage Einsparungen in etlichen Bereichen nach sich zieht. Wenn für die Haushaltskonsolidierung über Jahre aufgebaute Strukturen und Prozesse ‚dran glauben müssen‘, wird das harte Konsequenzen haben – auch finanziell. Abgesehen von langen Wartezeiten für bürgernahe Dienstleistungen, wird das Ergebnis lauten: Überarbeitetes Personal, Ausfälle und steigende Krankenkosten.</strong></p>
<p><strong>Für entsprechende Lösungsansätze braucht es zunächst belastbare Daten. Um einen Überblick über aktuelle Krankenstände in den städtischen Ämtern zu erlangen, hat unsere Fraktionen verschiedene Anfragen eingereicht </strong><i>(</i><a href="https://gleft.de/6CY" target="_blank" rel="noreferrer"><i>https://gleft.de/6CY</i></a><i>, </i><a href="https://gleft.de/6CZ" target="_blank" rel="noreferrer"><i>https://gleft.de/6CZ</i></a><i>, </i><a href="https://gleft.de/6D0" target="_blank" rel="noreferrer"><i>https://gleft.de/6D0</i></a><i>, </i><a href="https://gleft.de/6D1" target="_blank" rel="noreferrer"><i>https://gleft.de/6D1</i></a><i>, </i><a href="https://gleft.de/6D2" target="_blank" rel="noreferrer"><i>https://gleft.de/6D2</i></a><i>).&nbsp;</i></p>
<p><strong>Wir haben außerdem einen Antrag ins Verfahren gebracht mit der Forderung nach einer tatsächlichen und ergebnisoffenen Aufgaben- und Organisationsuntersuchung </strong><i>(</i><a href="https://www.linksfraktion-leipzig.de/im-stadtrat/antraege/aktuell/detail/news/viii-a-02980-buergernahe-dienstleistungen-staerken-aufgaben-und-organisationsuntersuchung-sachgerecht-gestalten-ask-prozess-vom-kopf-auf-die-fuesse-stellen/" target="_blank"><i>VIII-A-02980</i></a><i>).</i><strong> Bei der mit dem Haushalt im März 2025 beauftragten Untersuchung hatte der Stadtrat den Schwerpunkt auf die Personalreduzierung gelegt. Damit folgte bisher die Aufgaben- und Organisationsuntersuchung einzig dem Ziel des Stellen- und Personalabbaus.</strong></p>
<p><strong>Stattdessen braucht es einen detaillierten Überblick über zu erfüllende Aufgaben, Arbeitsaufwand und daraus abgeleitet die entsprechenden Personalstellen. Denn Leipzigs Einwohner*innen haben einen Anspruch auf gute und zeitgemäße Verwaltungsdienstleistungen. Die wachsende Stadt Leipzig braucht dafür motivierte, gut ausgebildete und leistungsstarke Beschäftigte.“</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-448022</guid>
                <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 12:35:00 +0200</pubDate>
                <title>Wir feiern mit der E97!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/presse/detail/news/wir-feiern-mit-der-e97/</link>
                <author>Dr. Elisa Gerbsch &amp; Juliane Nagel</author>
                <description>Organisierte Hausgemeinschaften können der Vereinzelung und Ohnmacht etwas entgegensetzen</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Mieterinnen und Mieter der Eisenbahnstraße 97 haben kürzlich bekanntgegeben, dass sie ihr Haus kaufen konnten – damit findet ein jahrelanger Kampf gegen Entmietungen ein erfolgreiches Ende <i>(https://gleft.de/6Cc).</i></p>
<p>Dazu erklären die Stadträtinnen Dr. Elisa Gerbsch und Juliane Nagel: <strong>„Wir sind erleichtert und freuen uns mit den Mieter*innen der E97! Als Linke haben wir ihren Kampf solidarisch begleitet und unterstützt. Nun haben die jahrelangen Schikanen und Entmietungsversuche durch den Eigentümer endlich ein Ende.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Ein ohne Ankündigung abgedecktes Dach, eine gekappte Gasversorgung, zerschnittene Stromkabel, Kündigungen und Räumungsklagen</strong> – <strong>das prägte den Alltag der Hausbewohnerinnen und -bewohner über eine unerträglich lange Zeit. Die Hausgemeinschaft hatte zuvor vergeblich versucht, das Haus gemeinsam mit einer Genossenschaft zu erwerben.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Auch wir haben die Stadtverwaltung wiederholt aufgefordert, einzugreifen, denn sie hat die Pflicht, Leipzigs Einwohner*innen vor rechtswidrigen und aggressiven Entmietungspraxen zu schützen</strong><i><strong> </strong>(https://gleft.de/6Cd)<strong>. </strong></i><strong>Letztendlich war es die Beharrlichkeit der Mieterinnen und Mieter selbst, die zum Erfolg geführt hat: Die Wohnungen sind gesichert und das soziokulturelle Zentrum ConHanHop bleibt erhalten. Gerade in einem stark von Verdrängung betroffenen Viertel ist dies von großer Bedeutung.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Die E97 ist kein Einzelfall. Immer wieder versuchen Eigentümer*innen, Menschen aus ihren Wohnungen zu drängen, um Profit zu steigern. Prominente Beispiele sind das Immobilien-Duo Schwarzat &amp; Rader (ehemals United Capital), das Wohnungen nach dem Rauswurf der Vormieter*innen vorzugsweise in überteuerte Apartments umwandelt</strong> <i>(https://gleft.de/6Ce)</i><strong> oder das Argo-Konsortium, das unter anderem durch Entmietungsversuche von Senior*innen in Schleußig aufgefallen ist.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Der Erfolg der E97 zeigt: Organisierte Hausgemeinschaften können der Vereinzelung und Ohnmacht etwas entgegensetzen. Wir erwarten, dass die Stadtverwaltung künftig entschlossener an der Seite der Betroffenen steht. Als Linke stehen wir mit unserer parlamentarischen Arbeit, unseren Mietberatungen und Kampagnen Mieter*innen unterstützend zur Seite. Wir verstehen uns als Teil der mietenpolitischen Bewegung, die für bezahlbares Wohnen, eine Stärkung der Mieterrechte und eine Stadt für alle kämpft. Gemeinsam stellen wir uns dem Ausverkauf der Stadt entgegen.“</strong></p>
<p>Für den Hauskauf und notwendige Renovierungsarbeiten benötigt die E97 weiterhin Unterstützung in Form von Direktkrediten: <a href="https://e97.org/direktkredite/" target="_blank" rel="noreferrer">e97.org/direktkredite/</a></p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-448771</guid>
                <pubDate>Sat, 06 Jun 2026 06:30:00 +0200</pubDate>
                <title>Jugendwohnungslosigkeit beenden!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/presse/detail/news/jugendwohnungslosigkeit-beenden/</link>
                <author>Juliane Nagel</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.linksfraktion-leipzig.de/fileadmin/lcmslfleipzig/2/2026/11_JN_Wohnungslosigkeit.jpg" class="link-download">zum Beitrag</a></p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-447844</guid>
                <pubDate>Fri, 29 May 2026 09:50:17 +0200</pubDate>
                <title>Sicheres Aufwachsen für alle Kinder und Jugendlichen – Jugendwohnungslosigkeit beenden!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/presse/detail/news/sicheres-aufwachsen-fuer-alle-kinder-und-jugendlichen-jugendwohnungslosigkeit-beenden/</link>
                <author>Juliane Nagel</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. Juni ist der Internationale Kindertag. Leider muss dieser Tag immer wieder zum Anlass genommen werden, um auf die desaströsen Umstände aufmerksam zu machen, unter welchen manche Kinder und Jugendliche aufwachsen müssen – auch in Deutschland.&nbsp;</p>
<p>Mehr als jedes fünfte Kind in der Bundesrepublik ist von Armut bedroht. In Leipzig leben fast 17.000 unter-18-Jährige in Bedarfsgemeinschaften. Sie starten unter schlechteren Voraussetzungen ins Leben und haben oft höhere Hürden auf dem Weg zu guter Bildung und guter Arbeit zu überwinden.&nbsp;</p>
<p>Dazu erklärt <strong>Juliane Nagel</strong>, Sprecherin für Kinder und Jugend der Fraktion Die Linke im Stadtrat zu Leipzig:<strong> „Schutz und Geborgenheit beginnen mit einem sicheren Dach über dem Kopf: Kinder und Jugendliche leben auch in Leipzig viel zu oft unter prekären Bedingungen und in beengten Verhältnissen.&nbsp;</strong><br><strong>Im Jahr 2024 lebten in Leipzig 138 Minderjährige mit ihren Familien in Notwohnungen. 240 junge Menschen im Alter bis 25 Jahre wurden auf der Straße als wohnungslos erfasst – das ist ein Armutszeugnis für unsere Stadt. Dazu kommt, dass die Erfassung wohnungsloser Personen in Leipzig bisher nur unzureichende Ergebnisse liefert und die Dunkelziffer vermutlich noch höher ausfällt.</strong></p>
<p><strong>Auch bundesweit schlagen Verbände Alarm, wenn es um das Ausmaß von Jugendwohnungslosigkeit geht. Gerade jene jungen Menschen, die nie Berührung mit der Jugendhilfe hatten, bewegen sich unter dem ‚öffentlichen Radar‘. Wir müssen Brücken bauen und dürfen junge Menschen nicht abstempeln oder verloren geben, auch wenn ihr Verhalten herausfordernd ist.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Auf Linke Initiative hin</strong> <i>(</i><a href="https://gleft.de/6C0" target="_blank" rel="noreferrer"><i>https://gleft.de/6C0</i></a><i>) </i><strong>hat der Stadtrat im Mai verschiedenste Maßnahmen zur Bekämpfung von Jugendwohnungslosigkeit beschlossen. Die Verwaltung wird ein Angebot schaffen, welches niedrigschwelligen Zugang und eine konsequente pädagogische Perspektive vereint. Auch wird der Bedarf für die Einrichtung&nbsp;einer niedrigschwelligen Notschlafstelle für junge Volljährige im Alter von 18 bis unter 27 Jahren geprüft. Gerade an den Übergängen zum Erwachsenwerden und zwischen den Leistungssystemen entscheidet sich häufig, ob Lebenswege stabilisiert werden – oder ob Krisen sich verfestigen.</strong></p>
<p><strong>Kinder und Jugendliche verdienen faire Chancen – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Es ist unsere Pflicht, jungen Menschen in unserer Gesellschaft ein sorgenfreies Heranwachsen zu ermöglichen und sie zu schützen.“</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-447787</guid>
                <pubDate>Tue, 26 May 2026 08:46:17 +0200</pubDate>
                <title>Geltende Beschlüsse umsetzen –  50 Prozent sozialer Wohnungsbau in Lindenthal!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/presse/detail/news/geltende-beschluesse-umsetzen-50-prozent-sozialer-wohnungsbau-in-lindenthal/</link>
                <author>Franziska Riekewald</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In der Ratsversammlung am 27. Mai wird der Leipziger Stadtrat über den Bebauungsplan für das Wohngebiet östlich der Karl-Mannsfeld-Straße in Lindenthal abstimmen. Die Fraktion Die Linke hat dazu einen Änderungsantrag <i>(https://gleft.de/6BQ) </i>eingereicht. Wir fordern, dass 50 Prozent der auf dem Gebiet entstehenden Bruttogeschossfläche als mietpreis- und belegungsgebundener Wohnraum entstehen, statt der bisher eingeplanten 30 Prozent.</p>
<p>Dazu erklärt <strong>Franziska Riekewald</strong>, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Stadtrat zu Leipzig und Mitglied im Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau: <strong>„Als Linke setzen wir uns ohnehin dafür ein, bei jedem neuen Bauvorhaben den größtmöglichen Anteil sozialen Wohnungsbaus zu schaffen. Beim vorliegenden Bebauungsplan ist diese Forderung allerdings besonders relevant: Denn in der Vorlage begründet die Verwaltung den geplanten Anteil von 30 Prozent mit dem Verweis auf das Leipziger Baulandmodell.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Nur: Weder existiert besagtes Baulandmodell, noch ist es bisher im öffentlichen Verfahren. Vielmehr gilt aktuell mit dem Beschluss des Wohnungspolitischen Konzeptes von 2023 eine verbindliche Quote von 50% miet- und belegungsgebundenem Wohnraum ab einer neu entstehenden Bruttogeschossfläche von 2000m². Das hat der Stadtrat mehrheitlich beschlossen.</strong></p>
<p><strong>Wie kommt die Verwaltung dazu, geltende Beschlüsse hier einfach ganz nebenbei zu unterwandern? Das ist nicht nur eine Frechheit, sondern zeigt einmal mehr, dass anscheinend noch immer nicht überall angekommen ist, wie angespannt die Lage auf dem hiesigen Wohnungsmarkt ist – vor allem für Haushalte mit geringem Einkommen.“</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-448773</guid>
                <pubDate>Sat, 23 May 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Hochkultur für alle! Mandy Gehrt zur Erhöhung der Ticketpreise für die Oper</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/presse/detail/news/hochkultur-fuer-alle-mandy-gehrt-zur-erhoehung-der-ticketpreise-fuer-die-oper/</link>
                <author>Mandy Gehrt</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.linksfraktion-leipzig.de/fileadmin/lcmslfleipzig/2/2026/10_MG_Oper.jpg" class="link-download">zum Beitrag</a></p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-447628</guid>
                <pubDate>Wed, 13 May 2026 12:57:10 +0200</pubDate>
                <title>Queere Rechte sind Menschenrechte!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/presse/detail/news/queere-rechte-sind-menschenrechte/</link>
                
                <description>Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*, Trans* und Asexuellenfeindlichkeit</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am&nbsp;17. Mai begehen wir den Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*, Trans* und Asexuellenfeindlichkeit – der IDAHOBITA (auch IDAHOT, IDAHOBIT). Der Aktionstag erinnert an das Datum, ab welchem Homosexualität nicht mehr als Krankheit durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gewertet wurde. Und obwohl dieser Meilenstein in 2026 bereits 36 Jahre zurückliegt, ist die Feindlichkeit gegen jegliche Form sexueller Orientierung außerhalb der heterosexuellen „Norm“ längst nicht Vergangenheit.</p>
<p>Dazu erklärt <strong>Beate Ehms</strong>, Sprecherin für Gleichstellung der Fraktion Die Linke im Stadtrat zu Leipzig: <strong>„Solange queere Menschen angefeindet werden, solange müssen wir laut sein und uns solidarisieren. ‚Demokratie ist ein Teamsport‘ lautet das diesjährige Motto des IDAHOBITA – und setzt damit auf Gemeinsamkeit und gegenseitige Unterstützung. Einander zuhören, einander glauben, sich selbst hinterfragen und Veränderungen zulassen – ohne diese wichtigen Pfeiler werden niemals ALLE Menschen in unserer Gesellschaft frei leben können.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Denn</strong> <strong>aller Entwicklungen und Errungenschaften der letzten Jahrzehnte zum Trotz beobachten wir, dass reaktionäre Strömungen mehr und mehr erstarken. Die Sicherheit von LGBTIQ (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Intersexual, Queer) ist massiv bedroht. Geschlechtliche und sexuelle Minderheiten sind vielfach Opfer verbaler und physischer Gewalt und vielerorts auch der Diskriminierung durch staatliche Behörden ausgesetzt.</strong></p>
<p><strong>Queere Rechte sind Menschenrechte! Deshalb machen wir als Linke uns stark dafür, dass LGBTIQ ein Leben führen können frei von Angst und Unterdrückung!“</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-447589</guid>
                <pubDate>Mon, 11 May 2026 07:40:00 +0200</pubDate>
                <title>Pflege ist keine Randfrage, sie betrifft uns alle!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-leipzig.de/presse/detail/news/11-mai-2026-25-2026-pflege-ist-keine-randfrage-sie-betrifft-uns-alle/</link>
                <author>Dr. Volker Külow</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Internationaler Tag der Pflege am 12. Mai erklärt <strong>Dr. Volker Külow</strong>, Sprecher für Soziales, Gesundheit und Senior*innen der Fraktion Die Linke im Stadtrat zu Leipzig:<strong> „Pflege ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft. Sie findet im Krankenhaus, im Pflegeheim, in der ambulanten Versorgung und jeden Tag auch in den Familien statt. Pflegekräfte übernehmen dabei eine enorme fachliche, körperliche und menschliche Verantwortung. Dafür kann man gar nicht oft genug ‚Danke‘ sagen!</strong></p>
<p><strong>Trotzdem arbeiten viele Beschäftigte seit Jahren unter hohem Druck. Personalmangel, wirtschaftliche Belastungen, Bürokratie und zunehmende Arbeitsverdichtung gefährden inzwischen die Versorgung in vielen Bereichen.</strong></p>
<p><strong>Gerade in einer älter werdenden Stadt wie Leipzig braucht es deshalb ein klares politisches Signal: Gute Pflege darf nicht nur gelobt, sondern muss strukturell ausreichend abgesichert werden. Mit dem Eigenbetrieb Städtische Altenpflegeheime Leipzig gGmbH (SAH) haben wir dabei seit vielen Jahren einen verlässlichen Akteur in unserer Stadt.&nbsp; &nbsp;</strong></p>
<p>Die Linke fordert deshalb:</p><ul class="list-normal"><li>bessere Arbeitsbedingungen und verlässliche Personalschlüssel</li><li>eine stärkere Unterstützung pflegender Angehöriger</li><li>den Erhalt sozialer und präventiver Unterstützungsangebote</li><li>eine stärkere politische Priorität für Pflege und Gesundheitsversorgung auf kommunaler, Landes- und Bundesebene&nbsp;</li></ul><p><strong>Pflege ist keine Randfrage. Sie betrifft nahezu jede Familie – entweder heute oder in Zukunft. Die Pflege muss endlich den politischen Stellenwert erhalten, den sie gesellschaftlich längst hat. Gerade darum sind auch die aktuellen Pläne der Bundesregierung zurückzuweisen, die pflegerische Versorgung mit einer neuen ‚Reform‘ zu erschweren, wo es wieder vor allem ums Einsparen geht.“</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
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