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Marianne Küng-Vildebrand

Sprecherin für Wirtschaft und Beschäftigung

Ausschüsse

  • Umlegungsausschuss
  • Allgemeine Verwaltung
  • Wirtschaft, Arbeit und Digitales

Aufsichtsräte u. a. Gremien:

  • Kommunaler EB Engelsdorf

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Kontakt:

marianne.kueng-vildebrand@linksfraktion-leipzig.de


geb.: 08.03.1965

 

wissenschaftliche Mitarbeiterin

Was hat dich bewogen, Stadträtin für DIE LINKE zu werden?

Seit über zehn Jahren bin ich in unterschiedlichen Funktionen in der Partei DIE LINKE politisch aktiv, als Landes- und Bundessprecherin der Arbeitsgemeinschaft Betrieb und Gewerkschaft, als Vorstandsmitglied beim Stadt- und Landesvorstand oder als Vorsitzende des Stadtbezirksverbands DIE LINKE Leipzig-Nordwest. Mein Engagement als Abgeordnete im Leipziger Stadtrat ist für mich eine wichtige und sinnvolle Erweiterung der bisherigen politischen Arbeit. Nun habe ich die Möglichkeit, konkret vor Ort in Leipzig in die Stadtgesellschaft zu wirken und positive Veränderungen anzustoßen. 

Welchen politischen Schwerpunkten wirst du dich in den kommenden fünf Jahren vor allem widmen?

Viele Leipziger*innen sind täglich mit prekären Arbeitsbedingungen konfrontiert, sodass sie nicht wissen, wie sie über die Runden kommen sollen. Die Kosten für den Lebensunterhalt steigen stetig, ob für die Wohnungsmiete, Strom, Versicherung, Nahrungsmittel etc.. Die Not trifft viele Menschen in unserer Stadt immer härter und zahlreicher. Mir ist es ein Anliegen, darauf zu achten, auf kommunaler Ebene dagegen zu steuern und mehr reguläre Arbeitsverhältnisse zu ermöglichen. Es ist ein Unterschied, ob jemand vom Amt das Gehalt „aufstocken“ lassen muss, oder von seinem Gehalt die anfallenden Kosten bezahlen kann. Es ist eine Frage der Würde! Dafür werde ich mich einsetzen.

Welche Ziele stellst Du Dir dabei?

Die Basis eines guten, würdevollen Lebens ist ein Gehalt, von dem man leben kann. Daher werde ich mich für eine Tarifbindung, da wo sie noch nicht existiert, einsetzen. Eine verpflichtende Tarifbindung soll auch eine Voraussetzung für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen der Stadt an Dritte werden. Ich werde mich auch dafür einsetzen, dass Leiharbeit und befristete Arbeitsverträge ohne Sachgrund in reguläre Arbeitsverhältnisse  geändert werden. Teilzeitbeschäftigten soll die Rückkehr in Vollzeitbeschäftigung ermöglicht werden. Und, ich will die Chancengleichheit bei der Vergabe von geeigneten Ausbildungsplätzen für die Schüler*innen aller Schulformen herstellen.