Radfahrverbot in Brückenstraße setzt verkehrspolitisch Signale in falsche Richtung

Reiner Engelmann

Das Radfahrverbot in der Brückenstraße ist unnötig und macht keinen Sinn.Die Beschilderung der dortigen Baustelle...

Das Radfahrverbot in der Brückenstraße ist unnötig und macht keinen Sinn. Die Beschilderung der dortigen Baustelle (Erneuerung einer Brücke) mit „Radfahren verboten“ setzt verkehrspolitische Signale in die falsche Richtung. Anstatt das Radfahren durch geeignete Maßnahmen zu erleichtern und zu beschleunigen und damit einen Anreiz zum Umstieg auf das Fahrrad zu geben, werden die Radfahrer auf dem Weg zum Cospudener See bzw. in ihre Kleingärten behindert. Auf einer kurzen Strecke, auf der für die Kraftfahrzeuge nur geringe Geschwindigkeiten möglich sind, ist weder eine Behinderung des Verkehrs noch eine besondere Gefährdung der Radfahrer zu erwarten.