Leipzig braucht das Zusammenspiel von Basis- und Hochkultur

Lothar Tippach/Klaus-Dieter Bartig

Zeichen in Richtung einer beiderseitig nützlichen Zusammenarbeit

Zielstellung unserer diesjährigen Klausurberatung war die Diskussion zum Thema „Die Kultur im Widerstreit von Anspruch und Wirklichkeit“.
Anwesend waren Repräsentanten der Leipziger Hochkultur, wie der Opernintendant Henri Maier, sein Verwaltungsdirektor Herrn Rothe sowie der Intendant des Leipziger Schauspielhauses Prof. Wolfgang Engel. Als Vertreter der Freien Leipziger Kulturszene begrüßte die Fraktion u.a. Ingrid Sonntag, Mitinitiatorin der Kulturinitiative und Geschäftsführerin der Freien Akademie der Künste, Beate Roch, Geschäftsführerin des „Theatriums“ Grünau, und Heike Engel, Geschäftsführerin des „Anker“. Die Stadtverwaltung wurde durch den Beigeordneten für Kultur Dr. Georg Girardet repräsentiert.

Im Mittelpunkt der Beratung standen Fragen nach Gegenwart und Zukunft der „Großer Häuser“, nach dem Stellenwert der Freien Kulturszene Leipzigs und nach Kooperationsmöglichkeiten zwischen Hoch- und Basiskultur.Die Fraktionsmitglieder und kulturpolitischen Akteure erörterten Kooperationsmöglichkeiten, wie den Austausch von Inszenierungen zwischen Theatrium und Schauspielhaus, gemeinsamer Suche nach Sponsoren und Präsentationen der Freien Szene in der Oper – erste Zeichen in Richtung einer beiderseitig nützlichen Zusammenarbeit.
Die PDS-Fraktion erhielt wichtige Anregungen zur Profilierung ihrer kulturpolitischen Arbeit und wird die Akteure von Basis- und Hochkultur insbesondere während der haushaltspolitischen Debatten auch weiterhin unterstützen.