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Siegfried Schlegel

Werner Heiduczek hat sich vielfältige Verdienste um Leipzig erworben

Bereits 1969 lernte Stadtrat Siegfried Schlegel den Schriftsteller Werner Heiduczek  persönlich kennen. Schlegels Eltern arbeiteten damals wie auch zeitweilig Werner Heiduczek als Dozent für Deutsch als Fremdsprache am Herder-Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig. 1969 fand im Spätsommer ein Internationaler Deutschlehrerkongress in Leipzig statt. So konnten Deutschlehrer aus zahlreichen Ländern der Welt am Rande des Kongresses einer Literaturlesung gemeinsamen im Kongressaal des Brühl Werner Heiduczek und den deutsch-sorbischen Schriftsteller Juri Brezan persönlich erleben, an die sich Schlegel noch gut erinnert. Deshalb interessierte er sich seit dem für Leben und Werk von Heiduczek. Seine Biografie ähnelte damals wie auch anderen seiner Generation. Er war nicht nur Lehrer und Schulinspektor, sondern auch Kreisschulrat in Merseburg. Seine Bilderbuchgeschichten für Kinder und Erzählungen für Jugendliche  wie „Mark Aurel oder Ein Semester Zärtlichkeit“ aber auch  Romane und Essays waren seit den 1970-er und 1980-er Jahren in der DDR populär und wurden durch Übersetzungen in über 20 Sprachen auch international bekannt. So trug Werner Heiduczek nicht nur als Schriftsteller aktiv dazu bei, unsere Stadt weltweit bekannt zu machen. Deshalb stimmte Schlegel auch der Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Leipzig 1997 zu und konnte ihm nach der Verleihung persönlich gratulieren. Das vielfältige Werk und Leben von Werner Heiduczeks eignet sich aber kaum zu einseitiger Vereinnahmung.