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Siegfried Schlegel

LINKE nimmt mit Betroffenheit die Nachricht vom Tod von Niels Gormsen zur Kenntnis

Die Mitglieder der Fraktion DIE LINKE, insbesondere jene, die den ehemaligen Dezernenten für Planung der Stadt Leipzig Herrn Niels Gormsen aus gemeinsamer Arbeit persönlich kannten, haben mit großer Betroffenheit dessen Ableben zur Kenntnis genommen.

So wie der damalige Oberbürgermeister Dr. Hinrich Lehmann-Grube war auch Niels Gormsen in seiner Amtszeit nach 1990 bereit, neue und noch nicht erprobte Wege zu gehen, so Siegfried Schlegel, Sprecher für Stadtentwicklung und Bau. In wenigen Jahren schaffte er es, die Weichen für eine neue zukunftsfähige Stadtentwicklung zu stellen.  

Mit seinem Namen bleiben solche Themen verbunden wie der erste Flächennutzungsplan nach BRD-Recht, die Ausweisung von Sanierungsgebieten oder das Stadtteilzentrenkonzept. Als erste ostdeutsche Großstadt hatte Leipzig bereits 1994 einen rechtsverbindlichen Flächennutzungsplan. Mit dem Zentrenkonzept wurde ein Ausbluten des Leipziger Stadtzentrums verhindert und der Weg zur Gestaltung einer attraktiven Stadt für alle Generationen geebnet. Eine anspruchsvolle Stadtgestaltung in gekonnter Kombination von Altem und Neuem waren Niels Gormsen sehr wichtig. Er war immer bestrebt, zu erfahren was die Leipzigerinnen und Leipziger meinen und wie sie ticken, um dies in seiner Arbeit zu berücksichtigen, und er hielt sich bewusst mit persönlichen Wertungen der DDR-Zeit zurück. Auch nach Beendigung seines Arbeitslebens blieb er Leipzig treu und begleitete bis zuletzt die Stadtentwicklung.