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Franziska Riekewald und Siegfried Schlegel

Keine Hängepartie bei der Sanierung des Schulgebäudes Max-Planck-Straße

Franziska Riekewald und Siegfried Schlegel, Stadträte in Mitte, teilen die Freude der am Bau Beteiligten, vor allem der Schülerinnen und Schüler sowie der Pädagogen, über den gelungenen Schulneubau der Sportoberschule mit Spezialsporthalle in der Goyastraße. Dies ist aber nach Ansicht der beiden Stadträte kein Grund, dass es bei der Sanierung der nunmehr ehemaligen „43“ Sportoberschule in der Max-Planck-Straße zu einer Hängepartie kommt. Stattdessen muss zügig die Planung und Fördermittelbeantragung angegangen werden, da auch hier mit einer zähen Vorbereitung zu rechnen ist, ehe wirklich gebaut werden kann. Der Baubeginn der Sportoberschule hatte sich um ein Jahr verzögert, weil die Fördermittel nicht bereitgestellt waren. Auch wenn die Stadt inzwischen die Container für das Interim 5. Grundschule erworben hat, werden auch in Mitte dringend weitere wohnortnahe Klassenräume für Grundschulkinder gebraucht, zumal auch der Vorplatz für eine Stadionerweiterung als Baustellungseinrichtungsflächen benötigt werden könnte. Die Stadträte Riekewald und Schlegel werden sich für entsprechende Haushaltsmittel im neuen Doppelhaushalt einsetzen.

Schlegel und Riekewald hatten sich für den Oberschulneubau in der Nähe zur Straßenbahnhaltestelle „Mückenschlösschen“ eingesetzt. Davon profitieren die aus dem Stadtgebiet und darüber hinauskommenden Schülerinnen und Schüler, die auch günstig Trainingsstätten beidseits der Jahnallee erreichen können. Dazu Franziska Riekewald: „Die verkehrsgünstige Lage war ein wichtiger Punkt für die Standortentscheidung. Nun muss allerding die Querungssituation in der Waldstraße beobachtet werden. Im Moment kommt es zum Teil zu gefährlichen Szenen zwischen Straßenbahn, Schülern und Autofahrern.“

Siegfried Schlegel erläutert: Es wurde durchgesetzt, dass die Sporthalle als Multifunktionshalle, vor allem was die Hallenhöhe betrifft, wettkampfgerecht gebaut wird und damit nicht nur den Anforderungen an eine Schulsporthalle gerecht wird, sondern im Trainingsbetrieb für die Nachwuchsleistungssportler wettkampfgerechte Bedingungen bietet. Damit ist sie auch mit 200 Zuschauerplätzen für Turniere und Ligaspiele geeignet. Mit der neuen Sportoberschule und dem in der Nähe in Landesträgerschaft befindlichen Sportgymnasium gibt es nunmehr zwei staatliche Sportschulen in Leipzig. Das Sportgymnasium verfügt seit 2002 in einem eigenen Hallenkomplex neben einer 3-Feldsporthalle auch über eine Spezialturnhalle mit international wettkampfgerechten Turngeräten, die nur für diese Sportart genutzt wird, sowie eine weitere Spezialhalle für Kampfsportarten wie Judo oder Ringen.