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Siegfried Schlegel

Weiterhin große Herausforderungen beim Schulbau

Nachdem in den letzten Wochen der Neubau der Förderschule Thonberg in der Curiestraße und die sanierte Schule in der Bernhard-Göring-Straße feierlich in Nutzung gegangen sind, standen bei der diesjährigen Rundfahrt des Unterausschusses Schulnetzplanung die im Bau befindlichen Schulen im Mittelpunkt. Daran nahmen auch Dr. Adam Bednarsky und Siegfried Schlegel von der Linksfraktion teil.

Die im Bau befindliche Grundschule Addis-Abeba-Platz soll künftig Kinder aus den zahlreichen sanierten, sowie neu gebauten und im Bau befindlichen Wohngebieten östlich und südlich des Zentrums aufnehmen. Auch beim grundhaften Umbau der zu DDR-Zeiten gebauten Schule Höltystraße, die zunächst Asylbewerberunterkunft werden sollte, war eine Wiedernutzung als Schule nicht außer Acht gelassen, so dass der Umbau zur Oberschule nunmehr Fahrt aufgenommen hat. Herausforderung wird aber wie auch an anderen Schulen der Sporthallenneubau sein. Deshalb hatte der Stadtrat auch seiner Junisitzung den vorgezogenen Neubau von zwei gestapelten 3-Feldsporthallen des Schulcampus Semmelweisstraße beschlossen, die separat neben dem künftigen  Gymnasium und der Oberschule stehen wird. Die Besichtigung weiterer in der Sanierung befindlichen Schulgebäude, wie die ehemalige Erich-Kästner-Schule in der Erfurter Straße und der Schule Diderotstraße offenbarte wie notwendig  die vor Jahren erfolgte Umsteuerung vom Abriss von Schulen aus DDR-Zeiten und den absurden Bau von Ersatzneubauten. Hatten sich doch einst neben Schlegel nur die Stadträtin Krefft sowie die Stadträte Pellmann und Brand gegen den Abriss der Schulen  ehemaligen Neruda-Schule und 3. Schule gewandt             

Zu den jahrzehntelangen Erfahrungen von Stadtrat Siegfried Schlegel als Diplom-Ingenieur in der Leitung und Steuerung von Baustellen gehört, dass noch so gute Leistungen der anderen am Bau Beteiligten zweitrangig werden, wenn auch nur eine beteiligte Baufirma ihren Endtermin nicht einhält. Deshalb müssen alle benötigten finanziellen Mittel als Voraussetzung für eine Vergabe von Bauleistung und die rechtzeitige Beauftragung neben der Leistungsfähigkeit der Bauunternehmen.

Adam Bednarsky und Siegfried Schlegel zollen den Bauleuten, Architekten und Ingenieuren aber ebenso den verantwortlichen Akteuren der Verwaltung großen Respekt für ihr Engagement. Gleichzeitig offenbarte die Rundfahrt  die zu bewältigenden großen Herausforderungen beim Schulbau. Erschwerend wirkt auch, dass die große Nachfrage in verschiedenen Baugewerken zu erheblichen Baupreissteigerungen führt.  

 Noch im August wird sich das Bauvergabegremium vor Ort über das Baugeschehen in der vom Wasserschaden betroffenen Appolonia von Wiedebach-Oberschule am Connewitzer Kreuz informieren, denn es sind  viele Klassen in verschiedene Schulgebäude aufgeteilt und in der ehemaligen 3. Grundschule fehlt es an den für eine Oberschule unverzichtbaren Fachunterrichtsräumen.   

 


         Die Fraktion im Amtsblatt