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Oliver Gebhardt, Marco Götze, William Rambow

Verschlossene Fenster an Leipziger Schulen: dringender Handlungsbedarf!

Eine Anfrage der Fraktion DIE LINKE. im Leipziger Stadtrat an die Stadtverwaltung ergab, dass in mindestens acht Leipziger Schulen Fenster entweder gar nicht oder nicht vollständig geöffnet werden können. Gründe hierfür sind fehlende Griffe, fehlende Beschläge, defekte oder gar generell fest vernagelte Fenster. Ob die Zeit für eine vollumfängliche Prüfung aller Schulen gereicht hat, muss stark bezweifelt werden.

Hierzu erklärt Oliver Gebhardt, Mitglied im Fachausschuss Jugend, Schule und Demokratie:

„Die Antwort der Verwaltung offenbart das Spiel mit der Gesundheit von Lehrenden und Lernenden. Grundlegende Lüftempfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Senkung des Infektionsrisikos sind nicht umsetzbar und erhöhen damit die Gefahren für alle Beteiligten. Wie kann hier gesunder Unterricht sichergestellt werden? Gleichzeitig wird offensichtlich, wie sich der Sanierungstau nun zu einem echten Gesundheitsrisiko entwickelt.“

Marco Götze, Sprecher für Schule, ergänzt:

„Nicht allein vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist es erschreckend, dass es mindestens acht Schulen in Leipzig gibt, in denen die Klassenzimmer nicht gelüftet werden können. Noch erschreckender ist, dass die Verwaltung ein halbes Jahr nach dem ersten Lockdown erst Ende November überhaupt erst vollständig weiß, welche Schulen betroffen sind.“

William Rambow, Sprecher für Kinder und Jugend, ergänzt weiter:

„Wir erwarten vom Amt für Jugend, Familie und Bildung schnelles Handeln. Dieses wäre eigentlich im Frühjahr angebracht gewesen. Dass bei fünf von acht Schulen noch nicht mal ein Angebot für die notwendigen Reparaturen und Umbauarbeiten vorliegt zeugt nicht gerade von Tempo. Im Zweifelsfall müssen schnelle Lösungen zum Schutz der Schülerinnen und Schüler in Betracht gezogen werden, zum Beispiel mobile Lüfter.“

Die Anfrage VII-F-02015 „Lüften zur Infektionsprävention in Leipziger Schulen“ wurde zur gestrigen Ratsversammlung schriftlich beantwortet.

 


         Die Fraktion im Amtsblatt