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Franziska Riekewald und Marcus Weiss

Tempo 30 im Stadtgebiet - fürs Klima, für die Sicherheit, für die Bürger:innen!

In den letzten Wochen hat das Thema „Tempo 30 in Leipzig“ immer wieder Wellen geschlagen. In der Sitzung am 24. März wird es nun auch den Stadtrat beschäftigen.

Schon lange plädiert die Fraktion DIE LINKE. im Leipziger Stadtrat für die Tempo-Reduzierung für Autos im Stadtgebiet und hat einen entsprechenden Antrag gestellt. Die Gründe dafür sind so vielfältig wie überzeugend: In Anbetracht des seit Oktober 2019 geltenden Klimanotstands in Leipzig stellt die Einführung der Tempo-30-Marke zum einen einen wichtigen Schritt zur Erreichung der Klimaziele dar. 

Zum anderen sorgt die Geschwindigkeitsreduzierung für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Franziska Riekewald, Sprecherin für Mobilität, erklärt dazu:
„Immer wieder kam es in Leipzig in den letzten Jahren zu tragischen Unfällen, bei denen Menschen verletzt und sogar getötet wurden. So erst in der vergangenen Woche, als drei Menschen durch einen Autounfall auf der Prager Straße ums Leben kamen. Wir sehen die Stadt hier in der Pflicht, zu handeln!
Noch dazu befinden wir uns auf dem Weg zu einer Verkehrswende; diese schließt allerdings mehr ein, als den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs
. Auch die Stadt und der öffentliche Raum müssen attraktiver gemacht werden - dies geschieht mit Tempo 30. 

„Tempo 30 steht für weniger Emission und weniger Energiebedarf, was nicht nur dem ausgerufenen Klimanotstand entspricht, sondern auch den tatsächlichen Problemen u.a. hinsichtlich Schadstoffbelastung und Dauerstress durch Verkehrslärm“, ergänzt Marcus Weiss, Sprecher für Bürger:innendemokratie.
Weniger Autos auf den Straßen heißt außerdem auch freie Fahrt für die Post, den Rettungsdienst und das Straßenfest.“


         Die Fraktion im Amtsblatt