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Franziska Riekewald

Stadtrat beschließt Bebauungsplan für den Wilhelm-Leuschner-Platz!

Das „Mammutprojekt“ hat eine weitere Hürde genommen: In der Ratsversammlung am 21. April beschloss der Stadtrat den Bebauungsplan für den Wilhelm-Leuschner-Platz (WLP). Auf Leipzigs letzter großer Brachfläche im Stadtzentrum sollen unter anderem Wohnungen, eine Markthalle, ein GLOBAL HUB, ein Spielplatz und verschiedene universitäre Einrichtungen entstehen.

Bereits im Vorfeld konnte unsere Fraktion erreichen, dass eine Vielzahl unserer Änderungsanträge in die Neufassung des B-Plans aufgenommen wurden. So verpflichtete sich die Stadt, ein Artenschutzkonzept für die durch die geplanten Baumaßnahmen bedrohten Tierarten vorzulegen.

Uns lag in den Verhandlungen besonders am Herzen, dass eine angemessene Fläche für Wohnraum festgesetzt wird. Beim Kauf des südlichen Baufelds des WLP 2017 hat sich die Landesregierung dazu verpflichtet, 40 Prozent der Bruttogeschossfläche als Wohnungen zu entwickeln. Dort wird nun aber auch das Leibnizinstitut entstehen.

Seit fast einem Jahr diskutieren wir darüber, dass diese somit fehlenden Wohnungen auf dem Areal in anderen Baufeldern auf dem Leuschnerplatz ausgeglichen werden sollten. Denn auch wir als LINKE wollen natürlich nicht das Leibnizinstitut verhindern. Allerdings haben sich die städtebaulichen Zielstellungen, nämlich im südlichen Baufeld möglichst viele Wohnungen zu schaffen, nicht geändert. Der Freistaat muss hier seiner Verpflichtung nachkommen.“, erklärt Franziska Riekewald, die Mitglied in der Arbeitsgruppe Wilhelm-Leuschner-Platz ist. Auf unser Drängen hin verpflichtete sich der Oberbürgermeister hin zu weiteren Verhandlungen mit der Landesregierung.

Auch war unserer Fraktion wichtig, dass die Grundstücke in Erbbaupacht vergeben werden. Ein Verkauf der Flächen in der erweiterten Innenstadt kommt für uns nicht infrage! Deshalb freut es uns natürlich, dass unsere Forderung in der Neufassung des B-Plans durch die Verwaltung berücksichtigt wurde.

Ein weiteres großes Thema war die von vielen Leipziger:innen lang gewünschte Markthalle. Wir freuen uns, dass auf Initiative unserer Fraktion die Fläche für den in der Halle geplanten Supermarkt auf maximal 800 m² statt, wie ursprünglich vorgesehen 1500 m², begrenzt wurde. Unsere Befürchtung war, dass Händler:innen dieser Konkurrenz mit ihren Ständen nicht würden standhalten können.

Die Festsetzung eines Spielplatzes ist ebenso ein wichtiger Erfolg der Fraktion DIE LINKE. Dazu Franziska Riekewald: „In der Innenstadt gibt es keinen Spielplatz und somit auch keine Möglichkeit für Familien mit Kindern, sich länger aufzuhalten. Dies soll sich mit der Entwicklung des Wilhelm-Leuschner-Platzes nun endlich ändern. Darüber freue ich mich sehr.“

Alles im allen ist die Neufassung des seit langem bearbeiteten B-Plans ein Schritt hin zu einem lebendigen Viertel. Wir freuen uns, dass wir unsere Ansprüche an die Planung erfolgreich einbringen konnten. Die Vorlage ist nun die Grundlage für die Auslegung und weitere Planung.


Der Löwenzahn

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         Die Fraktion im Amtsblatt