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Oliver Gebhardt und Mathias Weber

Spekulativen Leerstand beseitigen statt Einsatz von Tränengas!

Vergangene Nacht wurde die tiefe soziale Spaltung unserer Stadt erneut überaus deutlich.

Oliver Gebhardt (ordnungspolitischer Sprecher)
Hausbesetzungen sind letztlich der verständliche Ausdruck der Verzweiflung zahlreicher Leipzigerinnen und Leipziger, die genug von derTatenlosigkeit der Politik haben.
Die unnötige Eskalation – darunter auch Angriffe auf Polizistinnen und Polizisten nach dem massiven Tränengaseinsatz der Polizei in einem dicht besiedelten Wohngebiet - lenken leider den Blick der Öffentlichkeit und die Medienberichterstattung vom Kernproblem in der Leipziger Wohnlandschaft ab. 
Mathias Weber (Wohnungspolitischer Sprecher):
Man kann das Marktversagen in Leipzig quasi live erleben. Die Mär: “Wo es Nachfrage gibt, entsteht das Angebot“, ist einmal mehr widerlegt. Leipzig schlittert in die größte Wohnungsknappheit seit der Wende. Es ist ein Hohn, wenn gleichzeitig Wohnraum aus Spekulaltionsgründen leer steht. Die Politik in Bund und Land muss endlich brauchbare Instrumente gegen den Mietenwahnsinn finden, ansonsten, so ist leider zu befürchten, könnten wirklich heiße Jahre in Leipzig bevorstehen.


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