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Margitta Hollick

So blauäugig kann auch Prof. Kiess nicht sein

Leipzig wird bald 600 000 Einwohner haben und braucht ein funktionierendes, modernes  Gesundheitswesen. Das gilt für die Krankenhauslandschaft, das Hausarzt- und das Facharztsystem.  Richtig ist, dass der Freistaat Sachsen die Krankenhäuser besser finanziell ausstatten muss, besonders Investitionen und Medizintechnik und ist Aufgabe des Landes. Zentralisation ist nicht die Antwort auf fehlendes Fachpersonal, veraltete oder fehlende Medizintechnik u. a.

Hat Prof. Kiess die weitreichenden Folgen der Bankenzentralisation vor 10 Jahren vergessen?

Die Bertelsmann-Studie unterstützt die weitere Privatisierung der Krankenhäuser.

Krankenhäuser, die Aktiengesellschaften sind, haben wir schon. Folgt man Bertelsmann, sollen diese weiter gestärkt werden.

Gesundheit darf nicht an Aktiengewinnen orientiert werden. Es ist schon ein Skandal, wie heute Krankenhausleistungen bewertet werden. Das DRG-System (ein Punktesystem) muss abgeschafft werden. Die realen Leistungen eines Krankenhauses bzw. einer Arztpraxis müssen refinanziert werden. Abschläge bzw. Strafzahlungen für Mehrleistungen darf es nicht geben.

Gesundheitswesen ist Daseinsfürsorge, und die ist so nicht verhandelbar.


         Die Fraktion im Amtsblatt